US-Präsident Donald Trump hat Spekulationen über eine mögliche russische Attacke auf Nato-Gebiet zurückgewiesen. Nach der Reise des CIA-Direktors John Ratcliffe nach Moskau waren Berichte aufgekommen, wonach Russland vor möglichen Angriffen gewarnt worden sei.

Trump betonte jedoch, dass Russlands Präsident Wladimir Putin keinen Angriff auf Nato-Territorium planen würde. Ratcliffe traf laut Angaben verschiedener Medien russische Sicherheitsverantwortliche, darunter den Chef des Inlandsgeheimdienstes FSB.

Ziel sei gewesen, der russischen Führung eine realistische Einschätzung der Lage im Ukraine-Krieg zu vermitteln und zu Verhandlungen zu drängen. Washington wollte demnach signalisieren, dass sich die Position Russlands sowohl wirtschaftlich als auch militärisch verschlechtere.

Während einige US-Nachrichtenportale von einer Warnung vor einer Eskalation sprachen, bekräftigte Trump die Routine des Treffens und widersprach der Darstellung einer besonderen Botschaft. Die genaue Absicht der Moskau-Reise bleibt in Teilen umstritten.

Ratcliffe ist mittlerweile in die USA zurückgekehrt, die Spekulationen über seine Mission dauern dennoch an.