Am 10. September 2025 wurde der konservative Aktivist und Trump-Anhänger Charlie Kirk während einer Rede an einer Universität in Utah erschossen.
Der mutmaßliche Täter Tyler Robinson, 23 Jahre alt, soll Kirk aus etwa 120 Metern Entfernung von einem Gebäudedach aus getötet haben. Der Prozess gegen Robinson hat nun am Bezirksgericht in Provo begonnen.
Die Staatsanwaltschaft lehnt ein Geständnis des Angeklagten ab, beruft sich aber auf belastende Beweismittel wie DNA-Spuren an der Tatwaffe, Fußabdrücke auf dem Tatortdach sowie Chatnachrichten, in denen Robinson die Tat gestanden haben soll. Zudem wurde in seiner Wohnung ein Zettel mit einer Absichtserklärung gefunden, Kirk „auszuschalten“.
Kirk starb vor den Augen der Zuschauer am Uni-Campus. Während die Familie des Opfers im Gerichtssaal anwesend war, zeigte der Angeklagte keine Reaktion.
Nach dem Mord hatte sich Robinson den Behörden gestellt, bislang ohne Geständnis. Kirk war Mitgründer von „Turning Point USA“, einer Organisation zur Mobilisierung junger Trump-Unterstützer.
Präsident Donald Trump forderte die Todesstrafe für Robinson und lobte Kirk als Vorbild. Kirk hinterlässt seine Ehefrau Erika Frantzve und zwei kleine Kinder.
