Treffen der Brics-Staaten: Xi, Putin und Modi lachen über Ukraine-Krieg hinweg Gute Laune beim Treffen in Neu Delhi: Indiens Regierungschef Narendra Modi (75), Chinas Präsident Xi Jinping (73) und Russlands Präsident Wladimir Putin (73, v.l.) Neu Delhi/Berlin – Sie lachen und sie scherzen vor laufenden Kameras: Chinas Präsident Xi Jinping (73), Kreml-Despot Wladimir Putin (73) und Indiens Regierungschef Narendra Modi (75) sind beim Gipfeltreffen der sogenannten Brics-Staaten in Indien zusammengetroffen. Offenbar bester Laune.
So, als gäbe es den von Putin entfachten Angriffskrieg in der Ukraine nicht, der bereits mehrere Hunderttausend Menschenleben gekostet hat. Dann diese Botschaft: Chinas Präsident Xi Jinping, der heute in Neu Delhi gelandet ist, hat chinesischen Staatsmedien zufolge die Mitgliedstaaten aufgerufen, sich „gegen Verletzungen der Souveränität anderer Länder und gegen Einmischung in deren innere Angelegenheiten“ zu stellen und konstruktiv an der Lösung kritischer Fragen mitzuwirken.
Wie das bei Wladimir Putin wohl angekommen ist, der seit 2022 im Nachbarland Ukraine morden und zerstören lässt? Entlastend für Putin dagegen: Einseitige Sanktionen, die nicht vom UN-Sicherheitsrat gebilligt wurden, werden kritisiert.
Es wurden zwar keine konkreten Länder genannt. Russland ist jedoch seit dem Einmarsch in die Ukraine mit weitreichenden westlichen Sanktionen belegt.
Gastgeber Narendra Modi eröffnet das Treffen der Brics-Staaten. Neben ihm: Chinas Staatspräsident Xi Jinping
Auch zum Iran-Krieg und der Lage im Nahen Osten hatte Xi etwas zu sagen.
Der dortige Krieg habe den Menschen in der gesamten Region schwere Verluste zugefügt. Er forderte die Staaten auch auf, „die Autorität der Vereinten Nationen zu wahren“.
Die führenden Schwellenländer sollten im Krieg in Nahost eine Rolle als Friedensvermittler übernehmen. Der Krieg in der Golf-Region sei nicht im Interesse der internationalen Gemeinschaft.
In ihrer Abschlusserklärung zeigten sich die Regierungschefs besorgt über „gezielte Angriffe“ auf zivile Infrastruktur und friedliche Atomanlagen unter Aufsicht der Internationalen Atomenergiebehörde. Die Erklärung wurde als Kritik an den Angriffen der USA und Israels auf iranische Atomanlagen gewertet.
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