Die AfD hat bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt mit knapp 44 Prozent ein Rekordergebnis erzielt, erreicht jedoch keine absolute Mehrheit. Um dies zu ändern, führt die Partei hinter verschlossenen Türen Gespräche, um einzelne Abgeordnete anderer Parteien, vor allem aus der CDU, für eine Zusammenarbeit zu gewinnen.
Ziel ist es, durch die Unterstützung von mindestens drei weiteren Abgeordneten eine Mehrheit im Parlament zu bilden. Der AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund kündigte an, in den kommenden Tagen und Wochen eine stabile Mehrheit auszuarbeiten und als Ministerpräsident zu kandidieren.
Dabei sollen die Unterstützenden ihren Wechsel öffentlich bekannt geben. CDU-Ministerpräsident Sven Schulze schließt jedoch Überläufer aus seiner Partei aus und betont, dass niemand aus der CDU-Fraktion die AfD unterstützen werde.
