Wolfgang Petry feiert 75. und singt erstmals mit Sohn und Enkel: Drei Generationen „Wahnsinn“ Giorgio (20), Wolfgang (74) und Achim Petry (52, v.l.) haben sich schick gemacht – die Karohemden sind seit vielen Jahren das Markenzeichen des Schlagerstars. Wolfgang Petrys berühmter Hit „Wahnsinn“ und der Schlachtruf „Hölle, Hölle, Hölle“ sind Kult Hennef (Nordrhein-Westfalen) – Diese drei Männer in Karohemden verbindet nicht nur ihr Outfit!

Schlager-Legende Wolfgang Petry („Wahnsinn“) wird am Dienstag 75 Jahre alt. Der Sänger beschenkt sich selbst und seine Fans mit seinem Jubiläums-Album „Ein Leben lang“ – es soll sein letztes sein.

Das Besondere: Petry singt einen Song gemeinsam mit seinem Sohn Achim (52) und erstmals auch mit seinem Enkel Giorgio (20). BILD fragte Wolfgang Petry: Wie fühlen Sie sich mit 75?

Der Sänger schmunzelt: „Streng genommen wie vor 30 Jahren. Unkraut vergeht nicht so schnell.“ Für seine Gesundheit tut Petry einiges.

Sein Fitness-Programm: „Ich stehe jeden Morgen um 6 Uhr auf, eine Stunde Crosstrainer, 25 Minuten Krafttraining. Meine Ernährung: viel Fisch mit Gemüse oder Salat, außer Vollkornbrot keine Kohlenhydrate, abends zwei Gläser Rotwein.“

Wolfgang Petry (damals 47), den seine Fans gern „Wolle“ nennen, bei einem Konzert 1999 im Berliner Olympiastadion.

Zehntausende feierten den Schlagerstar zu Hits wie „Verlieben, verloren, vergessen, verzeih’n“ und „Wahnsinn“

Wolfgang Petrys neues Album wird sein letztes

2006 beendete Wolfgang Petry seine Musikkarriere – vorerst. Neun Jahre später kehrte er zurück und nahm wieder Alben auf.

Denkt er mit 75 daran, ganz mit der Musik aufzuhören? Petry: „Ich weiß nicht, wohin meine Reise noch führt, aber solange meine Stimme hält, singe ich noch ein bisschen.

Ich werde wahrscheinlich mein ganzes Leben lang Lieder schreiben, aber mein neues Album wird definitiv mein letztes sein.“

Sein letztes Live-Konzert gab Wolfgang Petry 1999. Warum geht er nicht noch einmal für seine Fans auf Tour? „Die Frage ist mir schon tausendmal gestellt worden und ich sage immer: Ich habe vor 27 Jahren meine Bühnenkarriere beendet und das bleibt auch so.“

Wolfgang Petry 2022 mit seiner Frau Rosie (damals 67), der Mutter von Achim, in ihrer Zweitheimat Spanien.

Das Paar ist seit 1972 verheiratet. Rosie hielt Wolfgang während seiner Karriere immer den Rücken frei

Wolfgang Petry: „Mein Sohn kommt eher nach seiner Mutter – sehr intelligent“

Über den Song mit Sohn und Enkel sagt er nun: „Die Idee kam mir in der Nacht.

Ich bin aufgestanden und hab‘ den Song ‚Weiter, immer weiter‘ geschrieben. Die Story ist eher fiktiv und man braucht sie nicht auf die Goldwaage zu legen.“ Was Enkel und Sohn mit dem Schlagerstar gemeinsam haben?

„Mein Enkel ist sehr fleißig, genau wie ich. Mein Sohn kommt eher nach seiner Mutter – sehr intelligent.

Beide sind grundehrliche Menschen und sollten genauso bleiben. Meine Familie ist alles für mich!“

Achim, Giorgio und Wolfgang Petry (v.l.) im Tonstudio.

Giorgio über seinen Großvater: „Bei den Aufnahmen war Opa mir gegenüber sehr entspannt, was meinen Vater überraschte, da er ihn eigentlich nur als strengen Lehrer kennt“

Wolles Enkel erbte seinen Humor und Ehrgeiz

Und was sagen Sohn Achim und Enkel Giorgio über ihren Vater und Opa? Achim Petry zu BILD: „Mein Vater hat mir einen astreinen moralischen Kompass mitgegeben.

Er sagte immer: Behandle jeden Menschen so, wie auch du behandelt werden willst. Die goldene Regel!

Er behandelt jeden Menschen mit Respekt und das mache ich auch.“

Und Giorgio ergänzt: „Mein Opa hat mir beigebracht, was es heißt, bodenständig zu sein. Dafür ist er ja auch bekannt.

Neben dem Fakt, dass wir beide Lockenköpfe sind, haben wir auch den gleichen Sinn für Humor. Aber die größte Ähnlichkeit ist wahrscheinlich der Ehrgeiz, mit dem wir beide durchs Leben gehen.“

Wolfgang Petry (damals 30) 1981 bei einem Auftritt in der legendären „ZDF-Hitparade“.

Bis heute verkaufte der Sänger mehr als 20 Millionen Tonträger

Gibt es auch etwas, was am Familienoberhaupt Wolfgang nervt? Achim lacht und sagt: „Sein sturer Kopf ist manchmal echt anstrengend.

Allerdings weiß man immer, woran man bei ihm ist. Das macht ihn zu einem Fels in der Brandung.

Wenn er sein Wort gibt, dann hält er es auch, komme, was WOLLE!“

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