Nach 30 Jahren: Max Ballauf hört beim „Tatort“ auf Drei Jahrzehnte flimmerte er als Hauptkommissar im Kölner „Tatort“ mit spannenden Fällen über die Bildschirme. Im nächsten Jahr ist damit für Klaus J.
Behrendt (66) Schluss
Berlin – Für Millionen „Tatort“-Fans gehört er zum Sonntagabend: Klaus J. Behrendt (66) ermittelt seit Jahrzehnten als Max Ballauf in Köln.
Doch jetzt steht fest: 2027 ist Schluss! Nach 30 Jahren verabschiedet sich Behrendt aus dem Kölner „Tatort“.
Und der Schauspieler hat sich für seinen Abschied einen ganz besonderen Zeitpunkt ausgesucht: Sein 100. Fall als Kölner Hauptkommissar wird zugleich sein letzter. BILD berichtete bereits vor drei Jahren über seine Abschieds-Pläne.
Und auch schon 2020 hatte Behrendt verraten, welches große Ziel er vor seinem „Tatort“-Abschied noch erreichen will: 100 Folgen als Ermittler vor der Kamera. Und diese magische Marke ist jetzt zum Greifen nah: Die Jubiläumsfolge wird noch in diesem Jahr gedreht und soll voraussichtlich im Herbst 2027 ausgestrahlt werden.
Die Kommissare Max Ballauf (Klaus J. Behrendt, l.) und Freddy Schenk (Dietmar Bär, 65, r.) in ihrem Element: Seit Jahrzehnten ermitteln sie gemeinsam in Köln
1997 traten Max Ballauf und Freddy Schenk, gespielt von Dietmar Bär (65), gemeinsam ihren Dienst in Köln an.
Damals konnte Klaus J. Behrendt noch nicht ahnen, dass daraus eines der langlebigsten Ermittler-Duos der „Tatort“-Geschichte werden würde.
„Die Rolle Max Ballauf hat mich fast die Hälfte meines Lebens begleitet“, sagt Behrendt. Dabei war ihm die „Tatort“-Welt schon vor seinem Start in Köln vertraut: Acht Fälle hatte er zuvor als Kommissaranwärter im Düsseldorfer „Tatort“ gedreht.
„Dass dann noch einmal 100 Fälle folgen würden, war für mich damals unvorstellbar.“
Sein Ziel mit den 100 Folgen hat er also erreicht. Trotzdem sagt Behrendt: „Mein Entschluss, dieser Rolle pünktlich zum 30-jährigen Dienstjubiläum Lebewohl zu sagen, ist mir nicht leichtgefallen, reift aber schon länger in mir.“
TV-Zoff steckt hinter seinem Abschied nicht.
Behrendt will nach all den Jahren vor allem eines: kürzertreten. „Jetzt freue ich mich darauf, mehr Zeit für mich und meine Familie zu haben“, sagt der Schauspieler.
Ein kompletter Abschied vom Fernsehen soll es aber nicht sein. Wer künftig an Freddy Schenks Seite ermittelt, ist noch offen.
Beim „Tatort“ gibt es keine feste Regel, dass die Kommissare im Doppelpack auf Verbrecherjagd gehen
Für „Tatort“-Fans gibt es zumindest eine gute Nachricht: Dietmar Bär (65) macht weiter! Auch nach der 100. Kölner Folge wird er als Hauptkommissar Freddy Schenk auf Verbrecherjagd gehen.
Den Abschied seines langjährigen Kollegen nimmt Bär mit Wehmut: „Seine Entscheidung, nach Folge 100 auszusteigen und einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen, habe ich natürlich schweren Herzens zu akzeptieren.“ Für ihn selbst ist dagegen noch lange nicht Schluss: „Ich und unser Kölner Team haben noch Lust, weiterzumachen. Also: Let’s go!“
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