Box-Zoff im Nachwuchs: Jetzt meldet sich Ex-Champ Brähmer zu Wort Früherer Profi-Boxer ist jetzt Chef eines Bundesleistungsstützpunktes Jürgen Brähmer (47) hilft jetzt dem deutschen Amateurboxen Der Box-Zoff im deutschen Nachwuchs geht in die nächste Runde. Der Münchner Trainer Levent Cukur hatte sich in BILD über die angebliche Benachteiligung seines Schützlings und seiner Tochter Selina Cukur (17) bei der Nominierung für die U17-EM in Budva (Montenegro) ab 1. Oktober beklagt.
Er meinte, dass Selina leistungsmäßig stärker sei als die vom Bundestrainer nominierte Laura Lipfert (15) aus Schwerin. Jetzt meldet sich der frühere Profi-Weltmeister und jetzige Leiter des Bundesleistungsstützpunktes Schwerin, Jürgen Brähmer (47) in der Sache zu Wort.
Brähmer zu BILD: „Erstens ist Laura erst fünfzehn und ein Perspektivkader. Außerdem gab es ein klares Nominierungskriterium: das Abschneiden bei internationalen Wettkämpfen.“ Das verkennt Levent Cukur.
Beide Sportlerinnen haben beim internationalen Turnier in Gliwice (Polen) einen Kampf verloren. Selina in der Vorrunde, Laura im Finale.
Dazu Brähmer: „Laura hat abgeliefert, und zwar erstklassig. Sie wurde im Finale durch einen 2:3‑Kampfrichterentscheid um den Turniersieg gebracht.
Selina hat zudem im Vorrundenkampf vorzeitig verloren. Manchmal kann man so oder so entscheiden, aber in diesem Falle hatte Laura Lipfert klar die Nase vorn.
Ihre Leistungskurve zeigt eindeutig nach oben.“
Der Bundesleistungsstützpunkt Schwerin fährt damit mit sieben Athletinnen und Athleten (drei Mädchen, vier Jungs) zur EM. Seit langer Zeit stellen die Mecklenburger damit wieder eine große Anzahl von Teilnehmerinnen und Teilnehmern.
Auch dank der sehr guten Arbeit von Jürgen Brähmer. Haben Sie Fehler entdeckt?
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