10.000 Fans erwartet: Erfurt bereit für den Kracher gegen Aue Erfurts Dustin Forkel traf bei den Hertha-Bubis spät zum Sieg Mit solchen Siegen wird man am Ende Meister! Bei Rot-Weiß Erfurt brachen in der fünften Minute der Nachspielzeit alle Dämme, als Dustin Forkel (21) den späten 2:1-Siegtreffer gegen Hertha BSC II erzielte.

Trainer Fabian Gerber (46) jubelte: „Für solche Spiele machen wir den ganzen Scheiß. Das war die pure Freude.“ RWE bleibt Spitzenreiter und geht nun mit breiter Brust in den Klassiker gegen Erzgebirge Aue am Samstag (14.30 Uhr) im Steigerwaldstadion.

Die Euphorie ist riesig. Mehr als 10.000 Zuschauer werden erwartet.

Für den RWE ist es der Start in den „heißen Herbst“, wie Gerber betont. Die kommenden vier Wochen mit den Duellen gegen Drittliga-Absteiger Aue, Vorjahresmeister Lok Leipzig sowie die Topteams aus Zwickau und Chemnitz werden richtungsweisend.

Gerber: „Danach wissen wir schon eher, wo wir stehen.“

Besonders gefällt ihm die Breite seines Kaders: „Dass wir Spiele auch mal von der Bank aus entscheiden können und auch müssen. Dass wir einwechseln können, ohne Qualität zu verlieren.“ Das sei ein wichtiger Faktor für den Erfolg.

Zudem stimme der Teamgeist. „Hier gönnt jeder dem anderen, wenn er spielt.

Die Jungs unterstützen sich alle gegenseitig. Und das merkt man am Ende, wenn nach so einem Tor in der 95. Minute alle Spieler vom Feld und der Bank auf einem Haufen liegen und zusammen feiern“, sagt Gerber.

Nun wartet mit Aue „ein anderes Kaliber“, weiß der Trainer. Angst hat der Tabellenführer aber nicht: „Wir gehen da mit ganz breiter Brust rein, wollen auch das Spiel gewinnen.“ Schließlich stellt Erfurt mit 30 Treffern die beste Offensive der Liga.

Gerber: „Wir sind bereit!“

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