„Kann nicht sein, dass ...“: Söder erteilt Bayern-Stars einen BVB-Auftrag! Keeper Manuel Neuer (40/l.) und Trainer Vincent Kompany (40/r.) am Mittwoch beim Empfang des FC Bayern beim bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder (59/M.) in der Staatskanzlei München – Klare Ansage vom Landesvater an die Stars des FC Bayern!

Die Mannschaft von Trainer Vincent Kompany (40) wurde am Mittwochmittag gemeinsam mit dem Frauen-Team der Münchner vom bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder (59) in der Staatskanzlei in München geehrt. Anlass waren die jeweiligen Meister-Titel der beiden Teams in der vergangenen Saison.

Neben den Bayern-Männern wurde auch das Frauen-Team der Bayern in der Staatskanzlei für seinen Meistertitel 2025/26 geehrt

Söder nutzte die Gelegenheit, um Super-Stürmer Harry Kane (33) und Co. einen Auftrag für die kürzlich gestartete neue Bundesliga-Saison zu erteilen.

Er sagte: „Denkt bitte in den kommenden Wochen daran: Es kann nicht sein, dass Dortmund vor euch steht. Deshalb bitte ich ganz herzlich, das bald zu beenden!“

Söder: „Kann nicht sein, dass BVB vor Bayern steht“

Worauf Söder mit seinen Worten anspielt: Der deutsche Rekordmeister steht nach drei Spieltagen mit sieben Punkten nur auf dem 4. Platz der Bundesliga-Tabelle.

Die Kompany-Stars hatten nämlich zwischen dem 5:1 zum Meisterschafts-Auftakt gegen Stuttgart und dem 2:1 in Elversberg (3. Spieltag) auf Schalke nur 0:0 gespielt (2. Spieltag). Die Folge: Wie Spitzenreiter Freiburg hat auch Dortmund neun Punkten aus den ersten drei Spielen gesammelt und steht somit auf Rang zwei vor den Bayern.

Den dritten Platz belegen wegen ihres besseren Torverhältnisses die Augsburger vor den Münchnern. Auch, wenn die Tabellensituation zu so einem frühen Zeitpunkt in der Saison noch kaum Aussagekraft hat, stört sich Söder an dieser ungewohnten Konstellation.

Als Bayerns mächtigster Politiker möchte er natürlich den FCB so schnell wie möglich wieder an der Spitze des deutschen Fußball-Oberhauses sehen – wie so oft in den vergangenen 14 Jahren, in denen sich die Bayern 13-mal die Schale holen konnten. Wenig überraschend wollen die Bayern den Söder-Auftrag unbedingt erfüllen.

Präsident Herbert Hainer (72) zeigte sich auf BILD-Nachfrage auch sehr optimistisch, dass das klappt. Der Boss des mächtigen Aufsichtsrates sagt: „Entscheidend ist ja, dass wir am Ende auf Platz eins stehen – und da bin ich äußerst positiv, weil die Mannschaft ein unheimliches Potenzial hat.

Dass wir jetzt nach drei oder vier Spieltagen noch nicht vorne sind, sehe ich überhaupt nicht als Problem an.“

Hainer erklärt seine Zuversicht so: „Wir haben jetzt ein Unentschieden gehabt, aber die Mannschaft ist gut in Schuss und die wird von Spiel zu Spiel besser werden. Man darf auch nicht vergessen, dass wir viele Spieler haben, die teilweise bis zum Schluss bei der Weltmeisterschaft waren (von Mitte Juni bis Mitte Juli in den USA, Kanada und Mexiko; d.

Red.).“

Was der Präsident meint: Mit Kane (England) sowie Michael Olise (24) und Dayot Upamecano (27/beide Frankreich) waren drei der größten Bayern-Stars bis zum Halbfinale bzw. bis zum Spiel um den 3. Platz bei der WM und hatten deswegen eine besonders kurze Vorbereitung.

Auch viele weitere Stars wie Luis Díaz (29), der mit Kolumbien bis ins Achtelfinale kam (3:4 n.E. gegen die Schweiz), haben die Bayern-Vorbereitung nicht von Beginn an mitgemacht.

Die Verantwortlichen hoffen, dass insbesondere die WM-Topstars in den kommenden Wochen noch näher an ihre Topform kommen – und dann Dortmund und alle weiteren Teams in der Bundesliga-Tabelle wieder überholen. Haben Sie Fehler entdeckt?

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