Raus aus der Krise!: Jetzt muss Lustrinelli die Länderspiel-Pause nutzen Mauro Lustrinelli (50) hat als neuer Union-Trainer erst einen Punkt gesammelt Endlich Länderspiel-Pause! Bei Union Berlin werden sich das einige gedacht haben nach der 0:7-Klatsche gegen Bayern.

Der Saisonstart in Köpenick? Katastrophal.

17 Gegentore – Negativrekord der Liga – und Tabellenplatz 17. Das neue Spielsystem von Mauro Lustrinelli (50) funktioniert noch nicht. Da kommt die XXL-Länderspielpause genau zur richtigen Zeit.

Drei Wochen hat Lustrinelli Zeit, seine Mannschaft auf Kurs zu bringen. Nach der Partie in München sagte der Schweizer: „Wir müssen die Batterien aufladen.

Es ist gut, dass wir freie Tage bekommen, vor allem für den Kopf. Danach müssen wir wieder an den Basics arbeiten.“

Mit Elversberg kommt nach der Pause der nächste Aufsteiger nach Köpenick.

Leicht wird die Aufgabe für Union nicht. Elversberg ist mit zwei Siegen in die Saison gestartet, konnte Bayern in der Vorwoche ärgern.

Union dagegen rutscht in den Abstiegskampf. Kapitän Christopher Trimmel (39) warnt: „Ich habe das Gefühl, dass es in dieser Saison von Anfang an eng wird und alle sofort ihre Punkte sammeln.

Damit müssen wir jetzt anfangen. Wir haben unsere Probleme und befinden uns noch in einer Findungsphase.

Ich habe es schon vor dem Spiel gesagt: Viel Zeit bekommt man in der Bundesliga nicht.“

Mehrere Spieler auf Länderspielreise

Primäre Aufgabe: Die Abwehr muss stabiler werden, die Schießbude der Liga endlich dichtgemacht werden. In der Defensive wird Lustrinelli allerdings nur mit seinen Innenverteidigern arbeiten können.

Beide Stammspieler auf den Außenpositionen fehlen. Tom Rothe (21) ist mit der U21-Nationalmannschaft unterwegs, Josip Juranovic (31) fehlte zuletzt krankheitsbedingt.

Der rechte Verteidiger steht im Kader der kroatischen Auswahl. Unklar ist, ob er nach seiner Genesung zur Nationalmannschaft reist oder in Köpenick bleibt.

Ebenfalls bei ihren Nationalmannschaften sind Aljoscha Kemlein (22/ DFB-U21), András Schäfer (27/ Ungarn), Michel Aebischer (29/ Schweiz) und Linus Güther (16/ DFB-U17). Haben Sie Fehler entdeckt?

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