Böse Fleischwunde!: Palicka-Aus überschattet Füchse-Sieg Torhüter Andreas Palicka (40) pariert hier gegen Tom Bergner vom BHC, da war die Hand noch in Ordnung Die Füchse Berlin feiern vor der Klub-WM in Ägypten ihren vierten Liga-Sieg. Beim 37:26 (15:9) gegen Schlusslicht Bergischer HC gibt es allerdings keinen Grund zur großen Freude.
Torwart Andreas Palicka (40) verletzt sich schwer an der linken Hand und fällt mehrere Wochen aus. Was ist passiert?
In der 13. Minute bemerkt Palicka nach einem BHC-Treffer von Fynn Hangstein (26) plötzlich eine stark blutende Wunde in der linken Handfläche. Das Spiel wird unterbrochen, eine Blutspur vom Tor bis zur Bank muss beseitigt werden.
Der Schwede verschwindet zur Behandlung in die Kabine und kehrt nicht mehr zurück. Für ihn übernimmt Lasse Ludwig (23).
Handball: Füchse-Keeper mit Fleischwunde an der Hand
Bob Hanning (58) zu BILD: „Andreas Palicka hat leider eine schwere Fleischwunde erlitten und ist auf dem Weg ins Krankenhaus. Er wird sicherlich mehrere Wochen ausfallen.“
Das Spiel beginnt vor 3561 Zuschauern in Düsseldorf glanzlos beim Pokalsieger, viel Krampf, viel Stückwerk, viele technische Fehler und viel Tobias Gröndahl (25/8 Treffer in der 1. Hälfte).
Der Spielmacher der Füchse wirbelt den Bergischen HC in den ersten 20 Minuten im Alleingang durcheinander. Den Welthandballer Mathias Gidsel (27) hat der BHC zunächst gut im Griff.
Dass die Füchse nicht ihren besten Tag erwischen, kann der Gastgeber nicht besser nutzen. Nach 15 Minuten sind die Berliner zum ersten Mal auf vier Tore enteilt (9:5).
In die Halbzeit geht es mit 15:9. Nach 34 Minuten führen die Füchse 17:10.
Torhüter Andreas Palicka (40) hält die Wunde mit einem weißen Handtuch zu
Dann kommt BHC-Keeper Christopher Rudeck (31) in den Kasten (vor dem Spiel wird sein neuer „Rentenvertrag“ verkündet, er bleibt bis 2030) und nervt die Füchse mit seinen Paraden. So kommt Rudecks Team noch einmal auf 17:20 (42.) heran.
Doch die Mannschaft von Trainer Nicolej Krickau (39) spielt ohne Champagner-Handball ihren Stiefel runter. Abwehrspezialist Frederik Simak (28) bei Dyn: „Ja, wir haben noch Luft nach oben, aber der BHC ist auch keine schlechte Mannschaft.“ Beste Werfer sind am Ende: Mathias Gidsel (11 Treffer) und Tobias Gröndahl (10 Tore).
Beim BHC treffen Fynn Hangstein (7 Tore) und Johannes Wasielewski (6) am besten. Haben Sie Fehler entdeckt?
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