Klartext vom FCM-Sportdirektor: Jaekel über Atik: „Den kann kein Verein ersetzen“ Peer Jaekel (44) ist seit Frühjahr dieses Jahres Sportchef beim 1. FC Magdeburg. Sechs Spieltage, zehn Punkte und Platz sechs in der Tabelle der 2. Liga: Der 1. FC Magdeburg hat einen gelungenen Saisonstart hingelegt und geht zufrieden in die erste Länderspielpause.

Dabei schwante so manchem Fan Böses nach dem verkorksten ersten Spiel gegen Braunschweig (1:6). Dass der FCM in die Spur gefunden hat, freut auch Sportdirektor Peer Jaekel (44).

Er zieht ein positives Fazit und spricht offen über ... ...

die ersten sechs Spiele: „Nach dem verheerenden Start haben wir gut reingefunden und uns Woche für Woche gesteigert. Das ist ein Reifeprozess, den wir durchlaufen.

Gerade nach einem so ärgerlichen verlorenen Spiel in Berlin, zeigst du dann eine beeindruckende Leistung gegen Kaiserslautern und machst dann in Fürth einen ekligen Punkt, wo das Pendel auch anders hätte ausschlagen können. Deshalb sind wir grundsätzlich zufrieden mit dem Start.

Das schürt Ambitionen und die Gier nach mehr Punkten.“

Baris Atik kann kein Verein ersetzen

... über den Ausfall von Spielgestalter Baris Atik (Infekt): „Baris ist ein absoluter Unterschiedsspieler.

Den könnte kein Verein in der 2. Liga eins zu eins ersetzen. Wenn so ein Topspieler fehlt, schmerzt das sicher.

Aber die Art und Weise, wie wir damit umgegangen sind, stimmt mich sehr positiv. Trotz seines Ausfalls konnten wir nachlegen von der Bank und hatten am Ende auch das Momentum für einen Sieg auf unserer Seite.“

Baris Atik (l.) fehlte dem FCM zuletzt in Fürth

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über die neue defensive Stärke des FCM (nur drei Gegentore in den letzten fünf Ligaspielen): „Das war sicher auch die Basis der Auswertung der vergangenen Saison. Wir wollten stabiler werden und haben jetzt ein großes Gemeinschaftsgefühl auf dem Platz entwickelt.

Jeder ist für den anderen da. Kleine Fehler werden vom Nebenmann ausgemerzt.

Das muss unsere Basis sein. Es geht darum, in erster Linie gemeinsam zu verteidigen.

Und nach vorn haben wir immer die Qualität, Spiele zu gewinnen.“

... über die Entwicklung der jungen Talente, die noch auf mehr Spielzeit hoffen: „Die Jungs sind am Ende selber verantwortlich für ihre Leistung.

Sie müssen sich im Training zeigen und dann gibt es Spielsituationen, wo einer mehr gefragt ist. Als Offensivspieler hat man da eher Chancen, auf Einsatzzeit zu kommen.

Und das ist gerade etwas bitter für Leon Mergner. Das liegt auch daran, dass wir im Moment keinen Langzeitverletzten haben, bis auf Lubambo Musonda.

Da gibt es dann Härtefälle für die Trainer. Wir bekennen uns zu dem Weg, mit jungen Spielern zu arbeiten.

Das machen wir glaubhaft. Sie bekommen ihre Chancen.“

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über das Duell gegen Hannover nach der Pause: „Wir kommen direkt aus der Länderspielpause raus und spielen direkt gegen Hannover mit einem neuen Trainer, was nicht einfach wird. Das wird ein sehr spannendes Duell gegen eine super Mannschaft.

Da müssen wir wieder bereit sein. Wir loten noch aus, ob wir bis dahin ein Testspiel bestreiten.

Wir wollen nicht großartig reisen. Das erschwert die Sache ein bisschen.

Es ist noch ein Abwägungsprozess, ob wir womöglich noch ein internes Spiel machen.“

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