Trainer Shubitidze über Männel, Neustart und die Regionalliga: Was bei Aue jetzt noch besser werden muss Kvicha Shubitidze hat Erzgebirge Aue nach dem Abstieg stabilisiert Zehn Spiele, 21 Punkte, Platz drei. Der FC Erzgebirge Aue hat sich nach dem Drittliga-Abstieg gefangen, ist in der vierten Liga angekommen.
Wichtiger Faktor dabei ist Trainer Kvicha Shubitidze (52). Das Interview mit dem Ex-Profi (u.a.
Aue, Zwickau, HFC). BILD: Bei Spitzenreiter Rot-Weiß Erfurt haben Sie mit dem FC Erzgebirge zuletzt einen Punkt geholt.
Haben sich ihre Erwartungen an die Saison bisher erfüllt? Shubitidze: „Ich bin eher zufrieden als nicht zufrieden.
Und um gleich mal fünf Euro ins Phrasenschwein zu werfen: Wir müssen die Kirche im Dorf lassen. Im Sommer kamen 18 Neue, da muss sich die Mannschaft erstmal finden.
Zuletzt hatten wir zudem etliche krankheitsbedingte Ausfälle – und Marcel Bär konnte wegen Kniebeschwerden nicht ran. Insofern passt das.“
„Wir lassen von Spiel zu Spiel weniger zu.
Aber die Gegner nutzen die sich bietenden Großchancen extrem gut. Also dürfen wir noch weniger zulassen.“
Martin Männel ist ins Auer Tor zurückgekehrt
Die Erfurter waren zuletzt sauer auf den Schiedsrichter, fühlten sich um den Sieg betrogen.
„Ich bin nicht der Typ, der anderen die Schuld gibt. Das vermittele ich auch meinen Jungs, das kommt hoffentlich so auch an.“
Martin Männel ist nach der Verletzung von Max Uhlig zuletzt wieder ins Tor gerückt.
Bleibt es bis zu Winterpause dabei? „Wir haben mit Uhlig und Männel zwei Nummer-1-Torhüter.
Max war zuletzt noch nicht fit, deshalb hat Martin auch in Erfurt gehalten. Ob das so bleibt?
Die Entscheidung habe ich noch nicht getroffen.“
Denken Sie daran, den Kader für den Aufstiegskampf mit einem vertragslosen Spieler nochmal zu verstärken? „Die Jungs lassen nicht zu, dass wir uns mit dem Thema beschäftigen.
Wir hatten zwar Ausfälle – aber alle, die dann reinkamen, haben ihre Leistung gebracht. Patrick Kapp und Christoph Pauling haben sich in Erfurt sogar angeschlagen durchgebissen.“
Was ist das Halbserien-Ziel für den FC Erzgebirge?
„Die Liga ist ausgeglichen, es gibt keine Übermannschaft, Kleinigkeiten entscheiden. Ich hoffe, dass wir uns weiterentwickeln, die Fans uns mit Leidenschaft Fußball spielen sehen.
Wir wollen in den Top 3 bleiben mit so wenig wie möglich Abstand nach oben.“
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