Kommentar: Hochmut kommt vor dem Fall! Bundeskanzler Friedrich Merz (70, CDU) Es waren Worte der Verachtung, die dem Kanzler im Bundestag entgegenschlugen.

Dieser lebe in seiner eigenen Welt, habe keine Ahnung mehr von der Realität, rief der Redner. Die Szene spielte sich im November 2024 ab, wenige Monate vor der vorgezogenen Bundestagswahl im Februar 2025. Der Redner: Friedrich Merz, damals Oppositionsführer.

Der von ihm attackierte Kanzler: Olaf Scholz. Heute muss sich Merz selbst solche Vorwürfe anhören.

Umfragen zufolge ist er bei den Deutschen inzwischen noch unbeliebter als sein Vorgänger – und der war schon wenig beliebt. „Ich bin ein lernfähiges System“, hat Merz kürzlich mal gesagt.

Und immerhin: Auf die Tank-Wut der Autofahrer reagierte er gestern, versprach Entlastungen. Ob das noch reicht, um seine Kanzlerschaft zu retten?

Dafür müsste Merz noch mehr in der Realität ankommen. Haben Sie eine Meinung zu diesem Artikel?

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