Während China den deutschen Markt überschwemmt: Auto-Export bricht dramatisch ein In der Autostadt in Wolfsburg liefert VW seine Fahrzeuge an Kunden in Deutschland aus. Aber der Export bricht ein Wiesbaden – Die Autoindustrie steckt in der Krise – und diese Zahlen belegen es mehr als deutlich.

Aus Deutschland wurden in den ersten sieben Monaten dieses Jahres rund 2 Millionen Fahrzeuge ins Ausland ausgeliefert. Das ist ein Rückgang von vier Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Gleichzeitig werden immer mehr Autos aus dem Ausland in Deutschland verkauft. Führender Importeur ist China – mit großem Abstand.

Nach Angaben des Statistischen Bundesamts wurden von Januar bis Juli rund 2 Millionen Autos im Wert von 73,5 Milliarden Euro exportiert. Im Vorjahr lag der Exportwert noch bei mehr als 80 Milliarden Euro – ein Rückgang von 8,9 Prozent.

Rund ein Drittel der ausgeführten Fahrzeuge ging nach Großbritannien (ca. 258.000 Autos, entspricht 13 Prozent), in die USA (245.000, 12,3 Prozent) und nach Italien (147.000, 7,4 Prozent).

China exportiert seine Autos immer mehr in den Westen

Allerdings: Vor allem in die USA ging der Export der Fahrzeuge mengenmäßig um 2,6 Prozent zurück und lag bei einem Wert von 9,6 Milliarden Euro (minus 17,1 Prozent). Verkaufsschlager sind in den Vereinigten Staaten mit 80,8 Prozent die Autos mit Verbrennungsmotor (plus 31,7 Prozent).

Weltweit lag der Export von Neufahrzeugen mit Verbrennungsmotor bei einem Anteil von 52,7 Prozent, gefolgt von E-Autos (28,1 Prozent) und Hybridfahrzeugen (19,2 Prozent). Besorgniserregende Entwicklung beim Import

Immer mehr Autos aus dem Ausland werden in Deutschland verkauft.

In den ersten sieben Monaten waren es rund 1,3 Millionen Fahrzeuge – ein Anstieg von 16 Prozent. Der Wert lag bei 34,9 Milliarden Euro (plus 12,6 Prozent).

Auch hier dominieren Wagen mit Verbrennungsmotor (43,7 Prozent), obwohl der Anteil um 9 Prozent sank. Der Anteil von E-Autos hingegen nahm um 66,3 Prozent zu und lag schließlich bei 24,4 Prozent.

Die meisten aller importierten Neuwagen kommen aus China (13,8 Prozent) – ein Anstieg von 120,9 Prozent. Damit springen die chinesischen Autobauer von Platz 4 auf Rang 1 der Importländer.

Tschechien legt um 22,9 Prozent zu und liegt mit einem Gesamtanteil der Lieferländer von 13,7 Prozent auf Platz 2, gefolgt von Spanien (12,4 Prozent). Einen Rückgang gab es bei den Importen aus den USA (minus 5,1 Prozent).

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