Christian Sewing, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank, hat vor den wirtschaftlichen Risiken eines starken Wahlergebnisses der AfD in Sachsen-Anhalt gewarnt. Er befürchtet, dass internationale Investoren Deutschland bei einem solchen Wahlerfolg kritischer bewerten und geplante Investitionen infrage stellen könnten.
Beim Handelsblatt-Bankengipfel in Frankfurt bezeichnete Sewing zudem einen möglichen Euro-Austritt als schädlich für die deutsche Wirtschaft und den Wohlstand. Ohne die AfD namentlich zu nennen, sprach er sich klar gegen Abschottung und Nationalismus aus und betonte, dass diese Faktoren den Wirtschaftsstandort schwächen und die Wachstumschancen beeinträchtigen würden.
Für Sewing ist Wachstum entscheidend, um sozialen Aufstieg zu ermöglichen und den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken. Ein Abschwächen der wirtschaftlichen Dynamik sieht er als eine Gefahr für die finanzielle Handlungsfähigkeit des Staates.
