Die geplante Jahresauftaktklausur des CDU-Bundesvorstands in Mainz wurde kurzfristig wegen extremer winterlicher Wetterbedingungen abgesagt. Die Parteiführung reagierte damit auf heftige Kälte, Schnee und zahlreiche Zug- sowie Flugausfälle, die eine sichere Anreise der Mitglieder unmöglich machen würden.
Insbesondere aus nördlichen und östlichen Regionen drohten lebensgefährliche Straßenverhältnisse. Die Absage kam überraschend für einige Spitzenpolitiker, die sich noch am Vortag optimistisch zeigten, trotz der Wetterlage anzureisen.
So hatte beispielsweise Thüringens CDU-Präsidiumsmitglied Mario Voigt von Gelassenheit gesprochen, während Brandenburgs Landeschef Jan Redmann sich mit Schneeketten ausrüstete. Auch Baden-Württembergs CDU-Chef Manuel Hagel war über die Entscheidung nicht informiert.
Zudem verzögerte sich die Anreise von Bundeskanzler Friedrich Merz wegen des Schneefalls. Ob Merz seine anschließende Indienreise wie geplant antreten kann, ist bisher unklar.
