Sven Schulze, der amtierende CDU-Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, hat auf einer Fernsehfragestunde seinen möglichen Rücktritt angedeutet. Er erklärte, trotz zahlreicher Rückmeldungen aus der Partei, unter anderem von anderen Ministerpräsidenten, nütze das im Ergebnis letztlich wenig.
Das schlechte Wahlergebnis habe ihn persönlich stark getroffen, da die Wähler der CDU eine deutliche Botschaft übermittelt hätten. Vor der Fernsehsendung gab der Landesvorstand der Jungen Union in Sachsen-Anhalt bekannt, dass das Wahlergebnis sowohl inhaltliche als auch personelle Veränderungen erfordere.
Die Jugendorganisation fordert einen kompletten Neuanfang und verlangt den Rücktritt der gesamten Landesführung, einschließlich des Landesvorsitzenden. In Kürze will der CDU-Landesvorstand über die weitere Zukunft von Schulze beraten.
