Bodo Ramelow, ehemaliger Ministerpräsident Thüringens, wird künftig mehr Zeit in Italien verbringen. Er verkauft sein Ferienhaus am Bleilochstausee in Ostthüringen und zieht mit seiner Frau Germana Alberti vom Hofe, einer gebürtigen Italienerin, häufiger nach Meran in Südtirol.

Während das Ferienhaus auf gut 2000 Quadratmetern Waldgrundstück in der Nähe von Saalburg aufwendig zu pflegen war, plant das Ehepaar nun einen Wohnsitz in einer Mietwohnung mitten in Meran. Ramelow betont, dass er seinen Hauptwohnsitz in Erfurt beibehalten wird und weiterhin als Erfurter verbunden bleibt.

Politisch will der 70-Jährige nach der aktuellen Bundestagslegislatur keine neuen Mandate mehr anstreben. Zudem wurde er von der Pilotengewerkschaft Cockpit als Schlichter im Tarifstreit mit Lufthansa vorgeschlagen.

Ramelow wird auf sein Honorar verzichten, das zugunsten einer Bildungsinitiative in Erfurt genutzt werden soll.