Annalena Baerbock, ehemals deutsche Außenministerin und Präsidentin der UN-Generalversammlung, beendet nach einem Jahr ihren internationalen Spitzenposten in New York. Mit dem offiziellen Amtsende am 8.
September erklärt sie, künftig als Privatperson zu leben. Ihre Amtszeit war geprägt von Kontroversen und direkten Auseinandersetzungen mit Russland und den USA.
Baerbock stand wegen ihrer feministischen Außenpolitik sowie unbestätigter Vorwürfe in der Kritik. Während ihrer UN-Präsidentschaft musste sie Druck von mächtigen Staaten wie den USA verkraften und erlebte eine Niederlage bei der deutschen Kandidatur für den UN-Sicherheitsrat.
Nach ihrem Rückzug aus der Weltpolitik bleibt sie in New York und wird an der Columbia-Universität lehren. Dort plant sie eine mehrjährige Auszeit von den politischen Aktivitäten.
