25 Jahre nach 9/11: New York steht still Während die US-Nationalhymne erklingt, herrscht am Ground Zero andächtige Stille. 25 Jahre nach 9/11 erinnern sich die New Yorker an den Tag, der ihre Stadt bis ins Herz getroffen hatte New York (USA) – Fast 3000 leere Stühle stehen im Bryant Park.

Einer für jeden New Yorker, der am 11. September 2001 sein Leben verlor.

Auf manchen liegen Nelken, auf anderen handgeschriebene Botschaften. Die meisten bleiben leer.

25 Jahre nach dem schrecklichen Terroranschlag hält New York noch einmal den Atem an. Am 11.

September 2001 entführten islamistische Terroristen vier Passagierflugzeuge. Zwei Maschinen rasten ins World Trade Center, die Zwillingstürme stürzten ein.

Ein weiteres Flugzeug traf das Pentagon, ein viertes stürzte nach dem Widerstand von Passagieren in Pennsylvania ab. Fast 3000 Menschen starben.

Ein Vierteljahrhundert später erinnert die Millionenmetropole an ihre Toten. BILD zeigt die eindrucksvollsten Bilder eines außergewöhnlichen Tages.

Im Bryant Park erinnerte New York mit 2753 leeren Stühlen an die Opfer der Terroranschläge vom 11. September 2001.

Jeder stand symbolisch für einen Menschen, der an diesem Tag nicht nach Hause zurückkehrte

Zwischen den Gedenkbecken, dort, wo einst die Zwillingstürme emporragten, versammelten sich die vier noch lebenden Ex-Präsidenten der USA: Bill Clinton (80), George W. Bush (80), Barack Obama (65) und Joe Biden (83).

Für die amtierende Regierung nahm Vizepräsident J. D.

Vance (42) an der Zeremonie teil. Präsident Donald Trump (80) gedachte der Opfer zeitgleich bei einer Veranstaltung am Pentagon in Washington.

Andächtiges Gedenken am Ground Zero: Ex-First-Ladies Jill Biden (75) und Laura Bush (79), die Ex-Präsidenten Joe Biden (83) und George W. Bush (80) und Vizepräsident J.

D. Vance (42) verfolgen die Zeremonie zum 25.

Jahrestag von 9/11 (v.l.)

Ex-First-Lady Michelle (62) und Ex-Präsident Barack Obama (65) gedenken am Ground Zero der Opfer eines Tages, der New York und Amerika für immer veränderte

Mit der Hand auf dem Herzen gedenken Iris Weinshall, Chuck Schumer (75), Hillary Clinton (78), Bill Clinton (80), Michelle Obama (62) und Barack Obama (65, v.l.) der Opfer von 9/11

Rudy Giuliani (82) liest die Botschaften, die Besucher am Ground Zero hinterlassen haben. Der frühere New Yorker Bürgermeister galt in den Stunden und Tagen nach den Terroranschlägen als Gesicht einer verwundeten Stadt, die zusammenrückte und weiterkämpfte

Schweigeminute für jene, die an den Folgen starben

Glockenschläge markierten die Minuten, in denen sich vor 25 Jahren das Unfassbare ereignete.

Doch diesmal blieb die Stadt noch einen Augenblick länger still: Erstmals wurde auch derer gedacht, die den Tag von 9/11 überlebten und erst Jahre später an seinen Folgen starben. Künftig soll auch ihnen jedes Jahr eine eigene Schweigeminute gewidmet werden.

Salut für die Gefallenen: Feuerwehrleute einer Wache nahe dem Ground Zero erweisen der US-Flagge die Ehre. 343 New Yorker Feuerwehrleute verloren bei den Terroranschlägen vom 11.

September 2001 ihr Leben, als sie Menschen aus den Türmen des World Trade Centers retten wollten

Fest umschlungen erinnern Terri und Ken Cubiotti an Leonard Ragaglia, einen New Yorker Feuerwehrmann, der am 11. September 2001 bei den Rettungseinsätzen am World Trade Center starb

Er trägt die nächste Generation auf dem Arm: Vor einer Feuerwache in Brooklyn gedenkt ein Feuerwehrmann seiner zehn Kameraden, die am 11.

September 2001 ihr Leben verloren. Auf seinem Arm hält er einen kleinen Jungen, vermutlich seinen Enkel

Blumen bedecken bereits große Teile des Memorials.

Mit einem weiteren Strauß reiht sich eine Besucherin in das stille Gedenken ein

Nachdem die Glocke verklungen ist, herrscht Stille: Ein New Yorker Polizist gedenkt während der Schweigeminute der Opfer

Lichtsäulen markierten den Standort der Türme

Am Abend dieses denkwürdigen Tages stiegen zwei riesige blaue Lichtsäulen in den Himmel über Manhattan. Die Installation „Tribute in Light“ markierte den Standort der Zwillingstürme und machte sichtbar, wie sehr sie einst die Skyline der Stadt bestimmt hatten.

Weit über den Hudson River hinaus erinnerten die blauen Strahlen an die Opfer und an den Tag, der New York für immer veränderte. Wo einst die Zwillingstürme standen, steigen zwei gewaltige Lichtsäulen in den Himmel.

Sie markieren ihren Platz in der Skyline und erinnern an die Dimensionen eines Bauwerks, das für New York zum Symbol wurde

Als die Nacht über New York hereinbrach, lenkten zwei Lichtstrahlen den Blick nach oben. Sie wurden zum stillen Schlusspunkt dieses Tages des Erinnerns

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