„Bares für Rares“ am 22. September 2026: Vintage-Schmuck wird zum Bieter-Hit Das Schmuck-Duo von Henning Koppel sorgt bei „Bares für Rares“ für ein spannendes Bieter-Duell Pulheim – „Bares für Rares“ ist seit Jahren eine echte Institution im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Horst Lichter (64) führt hier regelmäßig durch skurrile, faszinierende und manchmal auch fragwürdige Raritäten.

In der heutigen Ausgabe gibt es wieder jede Menge Fundstücke mit spannenden Herkunftsgeschichten. BILD stellt Ihnen im Folgenden das Highlight der heutigen Folge vor und zeigt außerdem, welche weiteren Raritäten am Dienstag, dem 22. September 2026, zum Verkauf gestellt werden.

Das ist das Highlight der heutigen Folge

Das Ehepaar Caroline und Julian aus Köln bringt ein besonderes Schmuck-Duo zu Horst Lichter in die Show: ein silbernes Armband und ein passendes Collier von Georg Jensen. Die Schmuckstücke stammen aus dem Familienbesitz.

Das Armband wurde vor etwa 25 bis 30 Jahren von einer Tante verschenkt, das Collier gehörte ebenfalls zu diesem Konvolut. Bei der Expertise von Wendela Horz (56) stellt sich heraus, dass es sich beim Armband um das Modell „Amoeba“ des dänischen Designers Henning Koppel handelt.

Der Entwurf entstand bereits 1947, die vorliegende Ausführung stammt allerdings aus den 1960er- oder 1970er-Jahren. Auch das Collier wurde von Koppel für Georg Jensen entworfen und wird in die 1950er-Jahre datiert.

Es trägt die Modellnummer 130 und hat einen grünen Moosachat als Blickfang. Henning Koppels Schmuckstücke aus 925er-Sterlingsilber

Der Silberwert beider Schmuckstücke liegt bei rund 530 Euro.

Durch Design und Sammlerinteresse schätzt die Expertin das Duo auf 2.000 bis 2.500 Euro. Die Verkäufer hatten zunächst 4.000 Euro erwartet.

Im Händlerraum starten die Gebote bei 800 Euro. Schließlich steigt das Angebot auf 2.250 Euro, und das Geschäft kommt zustande.

Damit liegt der Verkaufspreis 250 Euro über dem oberen Ende der Expertenschätzung. Alle weiteren Raritäten vom 22. September 2026

Hier eine Übersicht der weiteren Raritäten aus der heutigen Sendung und die Einschätzung des Expertenteams von „Bares für Rares“:

Siebdruck „Gelb“ von Rupprecht Geiger: Ein signierter Siebdruck des deutschen Künstlers Rupprecht Geiger aus dem Jahr 1965. Das Werk weist einige Knicke, Lichtränder und Flecken auf.

Expertenschätzung: 500 bis 600 Euro. Art-Déco-Diamantbrosche: Die zierliche Brosche aus Platin mit Weißgoldnadel und rund 1,5 bis 2 Karat Diamantbesatz wird in die 1920er- bis frühen 1930er-Jahre eingeordnet.

Expertenschätzung: 1.400 bis 1.800 Euro. Vintage-Skier mit Bambus-Stöcken: Das Paar „Lodenfrey“-Skier aus Eschenholz stammt aus den 1960er-Jahren und wurde zuletzt im Winter 1965/66 benutzt.

Dazu gehören passende Bambusstöcke. Expertenschätzung: 50 bis 100 Euro.

Bronzene Fechter-Figur von Schmidt-Felling: Die Bronze eines jungen Fechters wird in die Zeit um 1910 bis in die 1920er-Jahre eingeordnet und dem Berliner Bildhauer Schmidt-Felling zugeschrieben. Expertenschätzung: 200 bis 330 Euro.

„Drink Art 1990“-Weinkiste: Die originale Schweizer Jubiläums-Weinkiste enthält zwölf Flaschen mit von Schweizer Künstlern gestalteten Etiketten. Der Deckel wurde von Jean Tinguely gestaltet.

Expertenschätzung: 200 bis 250 Euro. Ob und für wie viel Geld die weiteren Stücke über den Händlertresen gingen, erfahren Sie in der heutigen Folge von „Bares für Rares“ im ZDF.

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