Abschiedsfeier für Radio-Legende: FFN-Franky hat sich gewünscht, dass keiner weint Große Trauer um Frank Schambor (†54): Nicht nur der Norden liebte die Stimme von FFN‑„Morgenmän“ Franky Hannover (Niedersachsen) – Es wird ein Abschied von der Stimme, mit der Norddeutschland mehr als 20 Jahre lang jeden Morgen gut gelaunt in den Tag startete! Am kommenden Wochenende versammeln sich Familie, Freunde und langjährige Weggefährten, um FFN-„Morgenmän“ Franky (†54) die letzte Ehre zu erweisen.

Wie BILD erfuhr, hatte die Radio-Legende einen besonderen Wunsch: Niemand soll Tränen vergießen. Statt Trauer sollen alle lachen und fröhlich sein!

Moderator Frank Schambor starb am 3. September überraschend in Hannover. Die Staatsanwaltschaft stellte eine natürliche Todesursache fest.

Die Anteilnahme war bundesweit enorm, doch auf Wunsch der Familie soll die Beisetzung in seiner Heimatstadt in den nächsten Tagen nur im engsten Kreis stattfinden. Engster Freund organisiert Abschied im Theater

Vorher wollen seine Freunde noch einmal an ihn erinnern – und treffen sich zur großen Trauerfeier in einem Theater in Hannover.

Die Veranstaltung ist nicht öffentlich. Sein bester Freund Maik Pagels (50, Musikredakteur) hat den Abschied organisiert.

Die beiden kennen sich seit 1999 aus alten Radiozeiten. Maik Pagels (50, r.) hat jetzt die Trauerfeier für seinen alten Kumpel Franky organisiert

Niemand soll in schwarzer Trauerkleidung kommen

Er sagt bewegt zu BILD: „Franky war ein großartiger Radiomoderator und ein Mensch, der für die Bühne gelebt hat.

Er hatte immer eine Verbindung mit den Menschen im Publikum, das war seine große Kunst. Keiner war so nah am Menschen wie Franky.“

Jahrelang tourten Maik Pagels (l.) und FFN-Franky mit Party- und Radioshows durch Niedersachsen

Und weiter: „Wenn wir mal zusammengesessen haben, hat Franky sich immer gewünscht, dass bei seiner Trauerfeier niemand um ihn weint, dass alle fröhlich sind und gelacht wird und sich mit lustigen Anekdoten an ihn erinnert.

Diesen Wunsch werden wir ihm jetzt erfüllen.“

In der persönlichen Einladung schreibt Maik Pagels an alle Freunde: „Franky selbst hat sich gewünscht, dass bei seinem Abschied niemand in schwarzer Kleidung erscheint und dass möglichst gefeiert und viel gelacht wird.“ Auf der Trauerfeier sollen persönliche Erinnerungen, Kurzgeschichten und Fotos gezeigt werden. Franky mit seinem Sohn Gustav (14).

Er kümmerte sich rührend um ihn, krempelte für den Jungen sein komplettes Leben um

Franky hätte gerne wieder im Radio gearbeitet

Fast 22 Jahre hatte Franky, bis zu seinem freiwilligen Ausstieg am Mikro im Jahr 2021, im Vollgas-Modus gelebt. Er änderte sein Leben aus Liebe zu seinem Sohn Gustav (14), ließ sich den Magen verkleinern und nahm mehr als 70 Kilo ab.

Pagels: „Er hat seinem Körper viel zugemutet und selbst gemerkt, dass es so nicht weitergehen kann. Später hätte er gerne wieder im Radio gearbeitet.

Das hat ihm in den letzten Jahren auch gefehlt. Es ist schön zu sehen, dass er immer noch so emotional gefeiert und gewürdigt wird.“

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