Dank Lustrinelli: Unions Super-Joker erklärt seinen Lauf Tim Skarke (30/M.) ist wieder auf Erfolgskurs – mit zwei Toren ist er derzeit Unions bester Torschütze Er ist Unions neuer Super-Joker! Zwei Tore schoss Tim Skarke (30) in den drei Spielen der laufenden Saison.
Bestwert unter den Eisernen. Und das, nachdem der Stürmer lange Zeit dem ersten Tor hinterhergerannt war.
54 Spiele blieb er torlos, bevor er endlich traf – sein einziges Tor vor dieser Saison. Jetzt erzählt Skarke, wie es dazu kam, dass er wie ausgewechselt wirkt …
Der Joker erklärt: „Die Spielweise nach vorn, wie wir da die Räume besetzen, hilft.
Früher war ich da ein bisschen nach außen versetzt, jetzt eher im Zentrum. Da ist es wichtig, in welchen Räumen man steht.
Ich habe mir das jetzt erarbeitet und versuche, da dranzubleiben, aber ich glaube, die Spielweise liegt mir.“
Die allein ist aber nicht verantwortlich für Skarkes Erfolgsgeschichte. Der Stürmer erzählt: „Ich glaube, dass ich mir einfach bewusster bin, was für eine Stärke ich habe: meine Schnelligkeit, in die Räume reinzukommen und meine Abschlussstärke, die man hier leider nicht so oft gesehen hat.
Ich habe daran gearbeitet, mental stärker und selbstbewusster zu sein.“
Mentale Stärke und Resilienz bei kleinen Misserfolgen sind auch das, was sein Trainer Mauro Lustrinelli (50) von der Mannschaft verlangt. Skarke ist ein Paradebeispiel dafür, warum das so wichtig ist.
Gegen Frankfurt (3:3) erzielte er den Ausgleichstreffer, der den Eisernen ihren bislang einzigen Punkt rettete. Gegen Schalke (1:3) erzielte er das einzige Union-Tor.
Diese Stärke hat Skarke auch gebraucht, um aus dem Leistungsloch zu kommen, in dem er sich in seiner bisherigen Laufbahn bei Union befand. Über die Zeit sagt er: „Wenn man längere Zeit nicht trifft, hat das einen Einfluss.
Für mich war das erste Tor gegen Leipzig in der vergangenen Saison eine Erlösung. Vor allem kannte ich das von meinen vorherigen Stationen nicht, erst mal gar nicht zu treffen.
Für mich ist das Wichtigste, die positive Art, die ich immer habe, mitzunehmen und damit der Mannschaft zu helfen.“
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