Nur noch Innenverteidiger Nummer 5: Ayhan wird zu Schalkes Millionen-Problem Mertcan Ayhan (20) wartet noch auf seinen ersten Startelfeinsatz in der Bundesliga Gelsenkirchen – Mertcan Ayhan (20) durchlief in der vergangenen Saison einen kometenhaften Aufstieg. Der gebürtige Gelsenkirchener war in seiner ersten Profispielzeit ein wichtiger Teil der Aufstiegsmannschaft.

Der Türke spielte sich schnell in den Fokus und entwickelte sich auch zu einem Liebling der Fans. Im Sommer verlängerte er dann seinen Vertrag bis 2030. Ohne Ausstiegsklausel.

Ein klares Bekenntnis. Trotzdem lässt der Ayhan-Hype aktuell stark nach.

Denn der Innenverteidiger ist im internen Ranking auf den letzten Platz abgerutscht. Timo Becker (29), Nikola Katic (29) und Hasan Kurucay (29) sind aktuell gesetzt.

Neuzugang Maximilian Wöber (28) wurde in allen Ligaspielen eingewechselt, erzielte gegen Union Berlin (3:1) sogar einen Treffer. Und Ayhan?

Saß in der Hauptstadt sogar 90 Minuten auf der Bank und wartet bisher vergeblich auf seinen ersten Startelfeinsatz. Sogar im Pokal gegen Halle (5:2 n.

V.) musste das Talent erstmal zusehen. Das Problem: Die Bosse wollten Ayhan im Sommer unter keinen Umständen abgeben.

Mit der Begründung, dass in dem Verteidiger noch viel Potenzial schlummert und er im Sommer 2027 noch mehr Kohle einbringen könnte. So wird das allerdings eine kurze Hoffnung, wenn Ayhan kaum Spielzeit in der Bundesliga bekommt.

Und je gefestigter die Defensive auftritt, desto weniger Argumente hat Cheftrainer Miron Muslic (43), etwas daran zu ändern. Im schlechtesten Fall aus königsblauer Sicht bleiben große Angebote und Entwicklungen so aus.

Ein Szenario, welches der „Gewinn-Zwang“ kaum zulässt. Ayhan zählt zu den wertvollsten Schalke-Aktien

Muslic muss sich also etwas einfallen lassen, um seinem Innenverteidiger wieder mehr Spielzeit einzuräumen.

Ein schmaler Grat, denn Schalke braucht jeden Punkt, um die Klasse zu halten. Und aktuell macht es die Ayhan-Konkurrenz richtig gut.

Trotzdem zählt der Türke zu den wertvollsten Aktien, die der Aufsteiger in den eigenen Reihen hat. Das wissen auch die Bosse ganz genau …

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