Wegen XXL-Pause: Thioune schickt Werder-Stars ins Homeoffice Trainer Daniel Thioune (52) macht nach dem Abpfiff einen Sprung auf dem Rasen, sein Team einen in der Tabelle So emotional hat man Daniel Thioune (52) selten gesehen. Werders Trainer machte nach dem Abpfiff gegen Augsburg (3:2) einen Satz in die Höhe, als würde er den Bremer Hochsprung-Rekord angreifen.

„Da war eine unglaubliche Energie. Und als das Dach abgehoben ist, ist es bei mir wenig durchgegangen“, lächelt Thioune.

Zum ersten Mal seit Amtsantritt im Februar bleibt seine Mannschaft dreimal in Folge unbesiegt. Und gegen Augsburg legte Werder in der zweiten Hälfte einen Top-Auftritt hin.

Zur Belohnung zog Thioune nach dem Spiel die Spendierhose an. Bremens Coach vor der dreiwöchigen Länderspielpause: „Wir machen bis einschließlich Samstag Homeoffice, werden nicht vor Ort sein.

Als Mannschaft kommen wir erst am Sonntag wieder zusammen. Es war mal ein Tag weniger geplant.

Aber den haben sie sich verdient.“

Thioune schickt Werder-Stars ins Homeoffice

Die nicht zu den Nationalteams reisenden Spieler erhalten Trainings- und Laufpläne, um sich fit zu halten – wo auch immer. Erst am 27.9. (14 Uhr) geht es wieder auf den Trainingsplatz und die Vorbereitung auf ein Testspiel (Gegner noch offen) beginnt.

Die Nationalspieler bekamen schon heute einen freien Tag geschenkt. Gilt nicht für die U20-Auswahlspieler Paul Erevbenagie (19) und Salim Musah (20).

Sie sollen mit der U23 in Norderstedt (Regionalliga Nord) Spielpraxis sammeln. Voraussichtlich werden elf Bremer auf Länderspielreise sein.

Darunter Kenny Quetant (20), der überraschend erstmals zur Auswahl von WM-Teilnehmer Haiti eingeladen ist. Haben Sie Fehler entdeckt?

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