Die Unbesiegbaren: Döner-Dope und Messi-Vibes! Hertha jagt Ewig-Rekord So sehen Sieger aus!
Auch in Dresden hatten die Berliner am Ende wieder Grund zum Jubeln
Diese Hertha ist der Wahnsinn! Die Berliner gewinnen auch das sechste Zweitliga-Spiel mit 2:1 bei Dynamo Dresden und thronen verlustpunktfrei mit 18 Punkten an der Spitze.
Das gab es in der 2. Liga ewig nicht mehr – zuletzt vor 40 Jahren. Zum Rekord von Hannover (acht Startsiege in der Saison 1986/87) fehlen nur noch zwei Erfolge.
Die nächsten Gegner sind Fürth und Kiel. Zwei Vereinsrekorde hat Hertha schon im Sack!
Noch nie in 59 Jahren Profifußball gelangen den Blau-Weißen so viele Punkte zum Start. Auch die 17 erzielten Tore sind Bestmarke.
Diese Zahlen ähneln einem kleinen Wunder, bedenkt man, dass Hertha vor Saisonbeginn aus Sparzwängen 16 Profis abgeben musste und dabei 56 Scorerpunkte (darunter Top-Stars wie Reese, Eichhorn, Cuisance, Winkler und Torwart Ernst) verlor. Nur vier externe Neuzugänge kamen im Gegenzug.
Trotzdem geht es für die ungeschlagenen Berliner seitdem nur in eine Richtung. Herthas Profis feiern die Auswärtssiege nach der Berlin-Rückkehr immer gemeinsam mit einem Döneressen
Die Auswärtssiege feiert das Team mit einem Döner-Ritual nachts in Berlin
Das Geheimnis des überraschenden Aufschwungs ist Herthas Teamgeist.
Nach allen vier Auswärtssiegen feierten die Profis (diesmal erstmals sogar mit Trainerteam) noch nachts beim gemeinsamen Döneressen in Berlin-Charlottenburg. Um 3 Uhr waren die Profis am Sonntagfrüh dann zu Hause.
Neuzugang Mads Pedersen (30) schwärmt: „Ich habe vorher nie einen Berliner Döner probiert, der schmeckt brutal geil. Wir Neuen haben sofort das Gefühl, dass wir alle eine Familie sind.
Das Team ist überragend.“
Das sieht man! Hertha lässt auf dem Platz die Muskeln spielen.
Nach frühem 0:1‑Rückstand durch Ex-Herthaner Patrice Covic (10. Min.) übernahmen die Berliner die Kontrolle. 25:7 Torschüsse standen am Ende auf dem Konto.
Davon 17:2 in der zweiten Hälfte. Dank Doppelpacker Thorsteinsson feierte Hertha so den vierten Auswärts-Dreier.
Pedersen (kam aus Augsburg) nennt das Erfolgsgeheimnis: „Ja, es ist Wahnsinn, was hier abgeht. Wir spielen mit viel Risiko.
Das finde ich geil. Der Trainer ermöglicht mir, viel nach vorn zu laufen.“ So legte der Däne auch das 2:1-Siegtor vor und schwärmt über den Torschützen Thorsteinsson: „Unser isländischer Messi!“
Mit Döner-Dope und Messi-Vibes an die Spitze – diese Hertha macht richtig Laune!
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