Kommentar von BILD-Sportchef Henning Feindt: Was für eine Rede! Jürgen Klopp (59) bei der Vorstellung seines ersten Kaders Mit Jürgen Klopp haben wir endlich wieder einen Bundestrainer, der genau weiß, welche Verantwortung er für das gesamte Land trägt – und der vor allem auch den Mut hat, genau das auszusprechen.

Klopp ist einer, der anpackt und vorangeht. Einer, der ein Wir-Gefühl statt Ihr-gegen-mich-Gefühl vorlebt.

Der mit ein paar Worten das vermittelt, was die Regierung heute kaum noch schafft: Die Herzen der Menschen zu berühren – und mitzureißen. „In Deutschland hat gerade eine Wahl stattgefunden, die einige Leute vielleicht okay fanden, wo aber viele gesagt haben: Um Himmels willen, was ist da denn passiert?“, sagte Klopp über den 43,8-Prozent-Sieg der AfD in Sachsen-Anhalt.

„Aus meiner Sportler-Perspektive sage ich: Ich würde uns gern die Fahne zurückholen. Positiver Patriotismus – GERN!“

Klopp trägt auf dieser Pressekonferenz ein Cap, auf der steht: „Einer von 83 Millionen“

Dieses Gefühl der Sommermärchen-WM 2006, als alle in Deutschland voller Stolz die Fahne schwenkten – das treibt ihn an.

Und Klopp weiß: Wenn die Nationalelf begeistert, kann sie wieder das Größte schaffen, was im Sport möglich ist – das Land zu vereinen. Die erste Chance gibt es am nächsten Donnerstag gegen Holland.

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