„Wir werden wärmer!“: Andrich spricht über Problemstart mit Martínez Robert Andrich (31) stand gegen Celje in Leverkusens Startelf Leverkusen – Beim 2:0 gegen NK Celje in der Europa League stand Ex-Kapitän Robert Andrich (31) erstmals in dieser Saison wieder in der Leverkusener Startelf. Dabei hatte der Klub ihm noch vor Wochen nahegelegt, sich einen neuen Verein zu suchen.

„Es war schön. Ich habe mich darauf gefreut“, meinte Andrich nach seinem 90-Minuten-Einsatz, „ich nehme es sportlich, im Training muss man den Trainer zwingen und zeigen, dass man besser ist als andere.

Eine andere Chance hat man nicht. Es gibt schwierigere Phasen, in denen man auch mal mental ein bisschen down ist, das ist ja normal.“

Andrich sprach erstmals auch über den Problemstart mit Neu-Trainer Carles Martínez (42), der ihn als Kapitän absetzte und nicht als erste Wahl im Mittelfeld sah.

Auf die Frage, ob das Verhältnis zum Coach belastet sei, sagte Andrich: „Nö, sehe ich nicht so. Aber es wird besser.

Wir werden wärmer.“ Er gab aber zu: „Grundsätzlich muss man ja mit jedem Trainer erst mal warm werden. Jeder Typ ist anders.

Ich bin natürlich auch nicht ganz einfach. Ich habe ein bisschen meine Berliner Schnauze, wie man so schön sagt.

Damit muss jeder auch ein bisschen klarkommen.“

Leverkusens Trainer Carles Martínez (42) am Rande des Spiels gegen Celje

Andrich steht in Leverkusen plötzlich bei Martínez wieder hoch im Kurs: „Rob hatte wegen einer Verletzung davor nicht so viel gespielt. Es war wichtig, dass er jetzt spielen konnte.

In der Pause sagte er, dass er müde sei und vielleicht nicht komplett durchhalten könne. Aber ich bin sicher, dass ihm diese 90 Minuten helfen werden – auch mit Blick auf Sonntag gegen Leipzig.“

Sport-Boss Simon Rolfes (44) betont: „Als Spieler gibt es immer mal Entscheidungen, die dich vielleicht stören oder die dir nicht so gefallen.

Und im Fußball können sich die Dinge auch immer schnell ändern. Deswegen haben wir uns mit Robert zusammengesetzt – es war ein gutes Gespräch.

Er hat alle Chancen. Wir haben auch nie gesagt, dass er die nicht hat.

Er hat alle Möglichkeiten, sich in die Mannschaft zu kämpfen und zu spielen. Rob hat eine wichtige Rolle für die Mannschaft und die wird er mit Sicherheit auch in der Saison spielen.“

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