Schon Freitag beim FSV Zwickau: Wie der HFC jetzt eine Siegesserie starten will Der Hallesche FC gewann zuletzt gegen Jena – hat aber sieben Punkte Rückstand auf Spitzenreiter Erfurt Der 2:0-Heimsieg gegen Jena war eine Erlösung für Doppel-Torschützen Stanley Ratifo und den ganzen Halleschen FC. Auch der Jubel von Trainer Robert Schröder nach Abpfiff war sinnbildlich überschwänglich.

Aber es bleibt nur eine Eintagsfliege, wenn der Auftritt heute Abend beim nächsten Prestige-Hit in Zwickau (19 Uhr) nicht bestätigt wird. Der Coach: „Das wird nicht leichter und da müssen wir wieder an unsere Grenzen kommen.“

Der Jena-Dreier muss dabei als Vorlage dienen, meint Schröder.

„Es war wichtig, dass wir uns selbst gezeigt haben, wie wir auftreten können. Als Kollektiv, akribisch, total fleißig und leidensbereit.

Das sind die Basics, die stimmen müssen.“

Unter Zugzwang ist der Hallesche FC beim FSV aber auch. Wie auch der Gastgeber hechelt man der Spitze weiter hinterher.

Sieben Punkte fehlen Halle auf Primus Erfurt – dabei ist der Etat weit größer als der, der Thüringer. Klar: Das muss man auch auf dem Platz sehen, es muss mal eine Siegesserie her.

„Müssen an unsere Leistungsgrenze kommen“

Weiß auch der Coach, aber der hält sich nach den Auf und Ab’s der letzten Wochen lieber zurück. Schröder: „Ich werde keine Parolen raushauen.

Es geht darum, dass wir Woche für Woche an unsere Leistungsgrenze kommen. Und wenn wir diese Emotionalität und Bereitschaft wie gegen Jena an den Tag legen, werden wir auch weiter Spiele gewinnen.

Und dann werden auch die Fans glücklich sein.“

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