US-Milliardär ist raus: Bosse-Knall bei Chelsea! US-Milliardär Todd Boehly (52) hat seine Chelsea-Anteile verkauft London – Umbruch beim FC Chelsea!

US-Milliardär Todd Boehly (52) verkauft seinen Anteil am Londoner Klub und gibt seinen Posten als Vorsitzender ab. Auch Mitbesitzer Mark Walter steigt aus.

Die Investmentfirma Clearlake Capital, die Chelsea bereits als Mehrheitseigner hält, übernimmt die Anteile der beiden und hat damit künftig die volle Kontrolle über den Verein. Das bestätigte Chelsea am Mittwochabend offiziell.

Wie die Financial Times berichtet, erhalten Boehly und Walter zusammen rund 950 Millionen Pfund – umgerechnet etwa 1,1 Milliarden Euro – für ihre Anteile. Chelsea wird dabei mit rund 5 Milliarden Pfund (etwa 5,8 Milliarden Euro) bewertet.

Hinter Clearlake stehen die beiden Milliardäre Behdad Eghbali und José E. Feliciano.

Unterdessen hat auch der Schweizer Milliardär Wyss seinen Anteil von 12,8 Prozent verkauft, wird aber „ein wichtiger Anteilseigner und Partner in der Eigentümergruppe bleiben“. Für den Klub soll sich im Alltag zunächst nichts ändern.

Chelsea betonte: Am Tagesgeschäft, an der Führung und an der Strategie ändert sich nichts. Boehly war das Gesicht der Chelsea-Übernahme

Boehly hatte 2022 gemeinsam mit Clearlake ein Konsortium angeführt, das Chelsea vom russischen Oligarchen Roman Abramowitsch übernahm.

Für den Klub wurden damals rund 2,5 Milliarden Pfund gezahlt. Boehly war anschließend das Gesicht der neuen Eigentümer und übernahm den Vorsitz.

In den vergangenen Jahren zog er sich allerdings zunehmend aus dem operativen Geschäft zurück, während Clearlake-Mitgründer Eghbali stärker die Geschicke des Vereins bestimmte. Hintergrund waren auch Spannungen in der Führungsetage.

Unter anderem gab es immer wieder unterschiedliche Vorstellungen über die Zukunft des Klubs. In einem Statement sagt Boehly trotzdem: „Es war eine Ehre, als Club Chairman des FC Chelsea zu agieren.

Ich möchte mich bei den vielen Leuten bedanken, die sichergestellt haben, dass der Verein eine gute Zukunft haben wird, auch der Premier League, den Trainern und Spielern, den talentierten Mitarbeitern und den zahlreichen und leidenschaftlichen Fans.“

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