So viel gab es im Tennis noch nie!: Zverev kassiert Rekordsumme für US-Open-Titel Strahlemann: Alexander Zverev (29) nach seinem Triumph bei den US Open Der größte Scheck der Tennis-Geschichte! Mit dem US-Open-Sieg krönt Deutschlands Tennis-Star Alexander Zverev (29) seine Saison und räumt dabei auch finanziell richtig ab.

Durch seinen Finalsieg gegen US-Hoffnung Ben Shelton kassiert Zverev eine Rekord-Prämie von 5,5 Millionen US-Dollar. Umgerechnet sind das rund 4,75 Millionen Euro.

Noch nie zuvor wurde bei einem Grand-Slam-Turnier eine höhere Siegprämie an einen Champion ausgeschüttet. Im Endspiel von New York setzt sich Zverev mit 6:3, 7:6 (7:2), 5:7, 6:2 gegen Shelton durch und holt nach seinem Triumph bei den French Open bereits den zweiten Major-Titel des Jahres.

Das Preisgeld in Flushing Meadows fällt dabei noch deutlich üppiger aus als in Paris. Für den Sieg bei den French Open hatte Zverev rund 2,8 Millionen Euro erhalten.

Jetzt kassiert er fast das Doppelte. Auch Shelton geht trotz der Final-Niederlage nicht leer aus.

Der Amerikaner erhält als Verlierer des Endspiels immerhin 2,8 Millionen Dollar. Bei den Frauen streicht Siegerin Elena Rybakina nach ihrem Erfolg gegen Aryna Sabalenka dieselbe Summe wie Zverev ein.

Bei den US Open werden die Preisgelder für Männer und Frauen traditionell in gleicher Höhe ausgeschüttet. Auch Elena Rybakina (27) darf sich über die Mega-Summe freuen

Die US Open schütten 2026 insgesamt 108 Millionen Dollar aus – mehr als jedes andere Tennisturnier der Welt.

Gegenüber dem Vorjahr steigt das Gesamtpreisgeld um satte 20 Prozent. Bereits 2025 hatte es eine Erhöhung in gleicher Größenordnung gegeben.

Topstars machen Druck auf die Grand-Slam-Turniere

Der Boom kommt nicht von ungefähr. Seit Monaten machen zahlreiche Topstars Druck auf die Grand-Slam-Turniere und fordern eine größere Beteiligung an den milliardenschweren Einnahmen.

Zu den Wortführern gehören unter anderem Aryna Sabalenka, Carlos Alcaraz und Jannik Sinner. Die Spieler verlangen langfristig einen deutlich höheren Anteil der Erlöse sowie bessere soziale Absicherungen.

Die Turnierveranstalter reagieren nun zumindest teilweise. Neben den Rekord-Prämien wird erstmals ein zusätzliches Förderprogramm für Profis eingerichtet.

Für Zverev dürfte das aktuell aber nur eine Randnotiz sein. Denn nach seinem Triumph in New York darf sich Deutschlands Tennis-König vor allem über eines freuen: den größten Scheck der Grand-Slam-Geschichte.

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