Der harte Weg zurück ins Glück: Warum Dynamo noch nicht in die Gänge kommt Die Dynamos um Kapitän Niklas Hauptmann müssen sich das Spielglück wieder hart erarbeiten Ob das 2:2 in Braunschweig ein gewonnener oder zwei verlorene Punkte waren, darüber gehen die Meinungen bei Dynamo Dresden auseinander. Einig sind sich dagegen alle, dass es noch nicht so flutscht, wie in der vergangenen Rückrunde.
Kapitän Niklas Hauptmann (30): „So wie die ersten Spiele gelaufen sind, gehen die Dinge nicht leicht von der Hand. Das heißt, wir müssen uns alles schwer erarbeiten.“ Ein Problem neben individuellen Abwehr-Patzern: In der Gefahrenzone wird es noch zu selten gefährlich.
„Bis zum gegnerischen Strafraum haben wir Lösungen. Aber dann fehlt uns oft die Präzision, der letzte Punch.“
Sieht Linksverteidiger Alexander Rossipal (30) ähnlich: „Die Entscheidungsfindung, wie man im Offensivspiel klare Chancen rausspielt, die im Ansatz da sind, fehlt uns ein bisschen.
Wir hatten mehr Kontrolle, viel Ballbesitz und eine gute Ruhe in der letzten Linie. Aber das muss man auch so ummünzen, dass man den Gegner so ein bisschen erdrückt.“
Das gelang nur in der Schlussphase, als man ein kleines Powerplay vor dem Eintracht-Strafraum aufzog.
„Hintenraus waren wir die Mannschaft, die das Spiel noch gewinnen wollte“, bestätigt Hauptmann. Prompt führte das auch zu guten Chancen, die allerdings ungenutzt blieben (Müller, Straudi).
Dass sich hartes Training auszahlt, beweisen die zwei Tore nach starken Rossipal-Ecken
„Trotzdem war es insgesamt ein Schritt nach vorn“, findet Dynamos Denker und Lenker. Auch, weil die von ihm angesprochene harte Arbeit zumindest teilweise schon fruchtet.
Beispiel Standards: Beide Dresdner Tore fielen nach Eckbällen, die Rossipal präzise in den Sechzehner schlug. „Das ist ein Thema, das wir sehr oft trainieren“, verrät Hauptmann.
„Man hat gesehen, dass sich das für uns auszahlt.“ Rossipal: „Die Bälle sind gut im Ziel runtergekommen. Ich bin froh, dass daraus eineinhalb Tore entstanden sind.“ Was er damit meint: Der Führungstreffer durch Nicolai Rapp fiel „erst“ nach einer zu kurzen Faustabwehr von Braunschweigs Keeper Hoffmann.
Fazit: Die Richtung stimmt, Einsatz und Wille auch. Jetzt braucht es allerdings Erfolgserlebnisse, um die Leichtigkeit des Seins zurückzuholen.
Der kommende Gegner macht das gerade perfekt vor. Diesen Saisonstart hätte Hertha BSC nach den Sommer-Abgängen von Reese und Co.
kaum einer zugetraut. Das Zeug dazu, den Siegeszug des Zweitliga-Spitzenreiters zu stoppen und damit den Bock umzustoßen, hat Dynamo Dresden allemal...
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