Platzverweis besiegelt Fortuna-Pleite: Trainer-Rüffel für platten Egouli Sah in Aachen Gelb-Rot! Elias Egouli (24) musste bei der 0:1-Pleite vorzeitig vom Platz Fast eine halbe Stunde vor dem Abpfiff war Fortunas Niederlage in Aachen (0:1) im Grunde besiegelt.

Obwohl die Gäste auf dem mit 30.083 ausverkauften Tivoli nur mit einem Treffer zurücklagen. Aber nach 62 Minuten sah der zuvor schon schwache Innenverteidiger Elias Egouli (24) völlig zurecht Gelb-Rot.

Schon vor der Pause fiel Egouli mehrfach durch Stockfehler auf, die man so nicht von ihm gewohnt ist. Aber nach einer Oberschenkelverletzung in der Vorbereitung verpasste er die ersten beiden Saisonspiele und stand danach immer auf dem Platz.

Bis in Aachen vorzeitig in die Kabine musste. Alexander Ende (47) räumte später ein: „Man hat Eli schon eine gewisse Müdigkeit angemerkt.

Das sieht man an den Beinen, aber auch manchmal am Kopf.“ Vielleicht hätte der Trainer Egouli besser zur Pause ausgewechselt. Zumal er da mit van der Slot, Slimani und Consbruch für Zimmermann, Bauchama und Förster drei neue Spieler brachte.

Und nach 61 Minuten Hottmann für Eixler. 60 Sekunden später flog dann Egouli.

Ende auf die Frage, warum er den Pechvogel nicht schon ausgewechselt hatte: „Wir wollten die Wechselspots nicht zu früh.“ Der Trainer rüffelte Egouli: „Er weiß, dass er eine Gelbe Karte hat. Wir haben sehr oft schon darüber gesprochen, dass wir unsere Spiele zu Elft beenden.

Und wenn mal ein Spieler durch ist, gehen wir das maximale Risiko nicht. Und wenn man sich die Szene anschaut: Er läuft nicht frei auf das Tor zu, da kommen noch zwei, drei andere.

Mit der Gelben Karte muss er besser im Timing sein. Und wenn er es nicht ist, darf er ihm nicht mit dem Arm die Chance geben, diesen Platzverweis zu kriegen.

Das war nicht gut gelöst.“

Ende sauer – im Grunde auf seine gesamte Mannschaft. Und auch auf Schiedsrichter Konrad Olhafer (31).

Der Pfiff für die Aktion von Aachen-Keeper Manuel Riemann (38) nach 54 Minuten gegen Fabian Schleusener (34) keinen Elfer. Alle Düsseldorfer waren sich sicher: Das muss Strafstoß geben – allerdings pfeifen den nicht alle Schiedsrichter …

Solche Diskussionen hätte sich Düsseldorf ersparen können, wäre man nicht im Mai abgestiegen.

Denn in der 1. und 2. Liga gibt es den Videobeweis – in der dritten Liga nicht. Egouli verloren, Spiel vergeigt – ein Rückschlag für Düsseldorfs Traum vom direkten Wiederaufstieg.

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