Drei Ex-Bundesliga-Stars treffen: Tottenham-Krise immer schlimmer Spurs-Neuzugang Andrew Robertson (32) konnte die Niederlage gegen Aston Villa nicht abwenden Im 5. Spiel platzt der Torknoten, doch die Krise von Tottenham wird dennoch immer schlimmer. Gegen Aston Villa kassieren die Spurs eine verdiente 2:3-Pleite.

Schuld daran sind auch drei Ex-Stars aus der Bundesliga. Bei Aston Villa steht Neuzugang Johan Manzambi erstmals in der Startelf.

Der Schweizer erzielt prompt in der Nachspielzeit (45.+4 Minute) die Führung für die „Villains“. 60 Mio.

Euro hat Aston Villa vor der Saison an den SC Freiburg überwiesen. „Nur“ 55 Mio.

Euro hat man für Ex-Bayern-Star Nicolas Jackson bezahlt. Der Senegalese trifft zum 2:0 (67.).

Auch für ihn sein erstes Tor im Villa-Trikot. Der Ex-Leverkusener Buendia (79.) macht mit seinem 3:0 den Deckel drauf.

Kleines Trostpflaster: Gallagher (86.) und van Hecke (90.+8) können noch die ersten beiden Saisontore der Spurs erzielen. Die sehen die meisten Spurs-Fans schon nicht mehr.

Nach dem 0:3 verlassen sie in Scharen das Stadion. Jubel bei Johan Manzambi (20).

Der Ex-Freiburger erzielt sein erstes Tor in der Premier League

Manzambi und Jackson verschlimmern Spurs-Krise! Was ist mit Tottenham los?

366 Mio. haben die Spurs vor der Saison in den Kader investiert.

So kam der Italiener Sandro Tonali für 108 Mio. Euro (!) von Newcastle nach London.

Immerhin sah es in den letzten beiden Wochen so aus, als hätte sich die Defensive stabilisiert. Gegen Nottingham und Everton konnte man immerhin ein 0:0 holen.

Doch das ist angesichts der Investitionen natürlich viel zu wenig. Nach der Länderspielpause geht es zum Leidensgenossen Manchester United.

Auch den „Red Devils“ droht ein Fehlstart, sollte das Spiel gegen Fulham am Sonntag (Anstoß 17.00 Uhr/Live auf Sky) verloren gehen. Und der Trainer?

Roberto De Zerbi flüchtete sich nach dem Everton-Spiel noch in Ausflüchte. Er verwies auf die vielen WM-Abstellungen, das Verletzungspech und das Trainingslager in Australien.

Doch langsam, aber sicher, gehen auch ihm die Ausreden aus. Trotzdem scheint ein Rauswurf noch kein Thema zu sein.

In der Premier League hat er durch seine Zeit in Brighton noch einen guten Ruf. Insofern traut man ihm noch die Kehrtwende zu.

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