Spieler +++ Trainer +++ Fans: Ganz Bremen feiert den Werder-Helden Weiser Erzielte das umjubelte 3:2 gegen Augsburg bei seinem Weserstadion-Comeback: Mitchell Weiser (32) Der Jubel kannte keine Grenzen mehr! In der 3. Minute der Nachspielzeit haut Mitchell Weiser (32) bei seinem Weserstadion-Comeback den Ball zum 3:2-Endstand gegen Augsburg traumhaft in den Winkel.
Der Außenbahnspieler hatte erst vergangene Woche in Köln seine Rückkehr nach Mega-Zwangspause (483 Tage) gefeiert. Nur eine Woche später ballert er Werder nach 0:2-Rückstand noch zum Sieg gegen den FCA.
Nach dem Abpfiff rennen seine Mitspieler zu ihm, hüpfen und tanzen vor Freude mit Weiser. Auch Trainer Daniel Thioune (52) schnappt sich den Matchwinner und herzt ihn emotional.
Nach der Ehrenrunde durchs Weserstadion steigt Weiser noch auf den Zaun, heizt den feiernden Fans ein. Ganz Bremen feiert Werder-Helden Weiser
„Ich habe oft von dem Moment geträumt.
Ich wollte es den Fans, den Jungs und auch dem Trainer zurückgeben“, erklärt Weiser nach dem Spiel. Realisieren kann er das alles aber noch nicht.
Weiser weiter: „Es fühlt sich immer noch an wie ein Traum. Dass es so hier im Weserstadion passiert, ist unbeschreiblich.“
Nach dem Spiel feierte Mitchell Weiser (32) auf dem Zaun mit den Werder-Fans
Dabei war lange unsicher, ob Weiser überhaupt noch einmal für Werder aufläuft.
Erst im Juni wurde sein auslaufender Vertrag um ein Jahr verlängert. Der Torschütze: „Es war vieles unklar, deswegen war es in Köln so emotional für mich.
In der letzten Saison gab es wenige magische Momente, aber für solche Spiele wie heute, steht Werder meiner Meinung nach. Ich bin hier noch nicht fertig und werde diesen Moment niemals vergessen.“
Gleiches gilt für seinen Coach, der nach dem Weiser-Schlenzer ebenfalls vor Freude explodierte.
Thioune: „Mitch ist ein Mentalitätsspieler, gibt immer Gas, auch im Training. Ich freue mich einfach extrem für ihn, weil ich selbst weiß, wie schwierig es ist, nach so einer langen Zeit zurückzukommen.
Nach 16 Monaten Pause so aufzutrumpfen – da musste ich ihn einfach ein bisschen fester herzen.“
Jetzt steht bis zum nächsten Spiel in Dortmund (9.10.) erst mal eine lange Pause an. Doch auch für diese Zeit hat Weiser einen klaren Plan: „Jetzt möchte ich die Länderspielpause nutzen, um möglichst schnell an die erste Elf heranzukommen, weil körperlich schon noch etwas fehlt.“ Aber er betont: „Fußballerisch gibt es keine Probleme, den Touch habe ich nicht verloren.“ Das hat er gegen Augsburg eindrucksvoll unter Beweis gestellt.
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