Toni Kroos, der ehemalige Nationalspieler und Weltmeister von 2014, hat seinen früheren Verein Bayer Leverkusen stark kritisiert. Der 36-Jährige spielte von Anfang 2009 bis Mitte 2010 bei Leverkusen und verfolgte zuletzt von seiner Wahlheimat Madrid aus die Entwicklungen seines Ex-Klubs.
In seinem Podcast ‚Einfach mal Luppen‘ äußerte Kroos Unverständnis über das vergangene Transferfenster: Er bemängelte, dass wichtige Spieler wie Rob Andrich abgegeben wurden, während gleichzeitig auf derselben Position weitere Spieler verkauft wurden. Allerdings wurde tatsächlich nur Exequiel Palacios abgegeben, während mit Kennet Eichhorn ein neuer Spieler hinzukam.
Kroos zeigte sich zudem enttäuscht von der sportlichen Lage bei Bayer Leverkusen nach einer Saison mit gleich zwei Trainerwechseln. Er kritisierte den fehlenden Konstanzfaktor und die ungewohnte Unruhe im Verein.
Für ihn war Leverkusen früher ein Klub mit einer stabilen, fußballerisch orientierten Spielweise, die seiner Meinung nach verloren gegangen sei. Aktuell versucht der neue spanische Trainer Carles Martínez, den Klub wieder auf Erfolgskurs zu bringen.
Abseits des Sports berichtete Kroos auch von einer persönlichen Situation, die ihn unangenehm berührte. Während eines Griechenland-Urlaubs musste er für seine zwei Kinder eine To-go-Box am Frühstücksbuffet holen.
Er empfand dies als peinlich, da er befürchtete, dass andere Gäste dies falsch interpretieren könnten. Außerdem fühlte er sich unwohl dabei, mit der Box durch das Buffet zu laufen und Essen einzupacken, während andere Gäste gerade erst ihr Frühstück holten.
