Kennedy Okpala, 21 Jahre alt und in Neustadt an der Weinstraße geboren, ist als Offensivspieler per Leihe von Paderborn zu Dynamo Dresden gewechselt. Der Deutsch-Nigerianer nahm eine ungewöhnliche Route in seiner Fußballkarriere: Bereits mit 16 Jahren spielte er beim SV Waldhof Mannheim, obwohl das Team über kein Nachwuchsleistungszentrum verfügte.

Stattdessen bewältigte Okpala lange Anfahrtszeiten von etwa zwei Stunden täglich per Bus und Bahn, da er seinen Führerschein erst spät erwarb. Er betont, dass diese Erfahrungen ihm halfen, seine individuelle Spielweise beizubehalten, statt sich einem starren System anzupassen.

Seine Stärken liegen vor allem in seinem Torinstinkt, der beidbeinigen Abschlusssicherheit und seiner Schnelligkeit. Als großes Vorbild nennt er Kylian Mbappé, dessen Spiel er bewundert und zu dem er aufschließen möchte.

Okpala zeigt sich flexibel bezüglich seiner Position im Offensivbereich und akzeptiert alle Rollen, solange er Einsatzzeiten erhält. Für sein Jahr bei Dynamo hat er klare Ziele formuliert: Er will sich sowohl sportlich als auch persönlich weiterentwickeln und nicht unverändert bleiben.

Empfehlungen von Ex-Dynamo Mika Baur, der nur Positives über den Verein, die Stadt und die Fans berichtete, bestärken ihn in seinem Schritt. Zudem trifft er in Dresden auf Alex Rossipal, seinen früheren Mentor aus Mannheim, der ihm damals half, sich im Profibereich zurechtzufinden.

Privat sorgt Okpala für sich selbst, seine Freundin, die in Frankfurt studiert, wird ihm vorerst nicht folgen. Er plant erst einmal anzukommen und vor Ort eine eigene Wohnung zu finden.

Sein Saisonziel ist es, mit Dynamo Dresden erfolgreich zu sein und möglichst bald Erfolge feiern zu können, unter anderem im anstehenden Spiel gegen Bochum.