Die Frauen-Bundesliga (FBL) steht kurz vor ihrer Selbstständigkeit vom Deutschen Fußball-Bund (DFB). Auf dem außerordentlichen DFB-Bundestag am 18.

September sollen ein Grundlagenvertrag und ein Pachtvertrag ratifiziert werden, die unter anderem die finanziellen Beziehungen regeln und das Vermarktungsrecht der TV-Rechte an die FBL übertragen. Diese Verträge wurden nach einer Sitzung des DFB-Präsidiums unter Leitung von Präsident Bernd Neuendorf beschlossen.

Die FBL-Präsidentin Katharina Kiel (34) geht damit den letzten Schritt, um eigenständige Verhandlungen über die TV-Rechte ab der Saison 2027/28 zu führen. Geplant sind dabei unter anderem neue Pakete, inklusive der Übertragungsrechte für Meister-Play-offs und Relegationsspiele.

Die Nationalspielerin Giulia Gwinn vom FC Bayern gilt als eines der Gesichter der Frauen-Bundesliga.