Was hinter dem Design steckt: Schlotterbeck bekommt eigene Mode-Kollektion Nico Schlotterbeck (26) gab beim 3:0 gegen Paderborn sein Comeback Dortmund – Der BVB zündet bei Nico Schlotterbeck (26) die nächste Vermarktungsstufe. Der deutsche Star-Verteidiger hat im Vereins-Fanshop jetzt seine eigene Mode-Kollektion bekommen.
Die Linie trägt den Namen „Art of Defense“ und ist an Schlotterbecks Spielstil angelehnt. Das besondere Design: Auf den Fashion- und Streetwear-Produkten sind handgezeichnete Spielszenen zu sehen, zum Beispiel Heatmaps und Schlotterbecks bekannter Diagonal-Flugball im Aufbauspiel.
Schlotterbeck bekommt eigene Mode-Kollektion
Zur Linie gehören ein hochwertiger Tracksuit, ein schwarzes T-Shirt für Erwachsene und Kinder, ein weißes T-Shirt, eine Cap und Badeschlappen. Die Preise im BVB-Shop bewegen sich zwischen 25 und 100 Euro.
Klar ist: Hinter der Mode-Offensive steckt Strategie. Der BVB will Vizekapitän Schlotterbeck (Vertrag bis 2031) immer mehr als Gesicht und Aushängeschild des Klubs positionieren.
Sportlich läuft beim Abwehrspieler längst wieder alles nach Plan. Seinen Bänderriss, den er sich bei der WM im vergangenen Sommer in den USA, Kanada und Mexiko zugezogen hatte, hat er auskuriert.
Beim 3:0 in der Liga vergangenen Samstag gegen Aufsteiger Paderborn feierte er sein Comeback, stand sogar direkt wieder in der Startelf und gewann 73 Prozent seiner Zweikämpfe. Pünktlich vor der anstehenden Nationalmannschafts-Nominierung am morgigen Donnerstag durch Neu-Bundestrainer Jürgen Klopp (59) ist er wieder topfit.
Schlotterbeck nach dem Paderborn-Spiel: „Ich habe es extrem vermisst. Es ist schon eine gewisse Sucht, der wir nachgehen.
Fußball ist Adrenalinsucht. Es war eine schwere Verletzung, und ich bin jetzt froh, wieder zurück zu sein.“ Dazu verriet er, dass er zuvor getrickst hatte, um sein Blitz-Comeback möglich zu machen: „Ich war schon knapp vier Wochen am Ball und bin schon vor einer Woche ins Training eingestiegen.
Wir haben einfach nicht so viel nach außen kommuniziert, weil ich das nicht wollte. Der Trainer hat mich gestern gefragt, ob ich fit bin.
Ich habe mein Go gegeben, und dann wusste ich, dass ich spiele.“
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