Kuriose WM-Enthüllung: Tuchel: „Bereue, nicht Gras gegessen zu haben“ Thomas Tuchel (53) ist seit Januar 2025 Englands Nationaltrainer Kurioses Bekenntnis vom England-Coach! Thomas Tuchel bereut es, nach dem furiosen WM-Sieg seines Teams im Aztekenstadion gegen Mexiko (3:2) nicht etwas vom Rasen gegessen zu haben.

Das verrät der deutsche Coach in der Doku „Reflections: England's World Cup Journey“ des englischen Fußballverbands FA, die am Mittwoch veröffentlicht wird. Nach dem Spiel habe er einem Freund geschrieben, erzählte Tuchel (Vertrag bis Sommer 2028).

Tuchel erzählt: „Und ich schrieb einfach: Ich bereue es, dass ich nach dem Spiel nicht etwas Gras gegessen habe, damit ich für immer etwas davon in meinem Körper bewahren kann. So hat es sich angefühlt.

Das war dieser Moment.“

Er wäre nicht der Erste, der auf eine solche Idee kommt: Tennisstar Novak Djokovic hat nach seinen sieben Triumphen in Wimbledon immer wieder ein paar Halme des Rasens auf dem Centre Court gegessen. Tuchel: „Dieses Spiel hatte so viel“

Tuchels Team gewann ein wildes und spektakuläres WM-Achtelfinale in Mexiko-Stadt gegen den Co-Gastgeber trotz knapp 50 Minuten in Unterzahl 3:2 und schrieb damit WM-Geschichte.

Grund: Für Mexiko ist es seit Einweihung des Aztekenstadions 1966 die erste WM-Pleite in dem Stadion (zuvor 7 Siege, 4 Remis). Für Tuchel der Höhepunkt des Turniers.

„Dieses Spiel hatte so viel von dem, was man sich nur wünschen kann.“

Der Jubel nach dem Spiel war ungebremst

Bei der WM schaffte es England unter Tuchel bis ins Halbfinale (1:2 gegen Argentinien), das Spiel um Platz 3 gewann das Team gegen Frankreich mit 6:4. Die Three Lions warten also weiter auf den ersten WM-Titel seit 1966. Das Spiel gegen Mexiko bleibt jedoch unvergessen. Nach dem Sieg sagte Tuchel: „Wenn ein Team Herz und Glauben hat, dann ist es dieses Team.

Ein legendäres Match in einem legendären Stadion. Wir haben heute so viele Widrigkeiten überwunden.

Wir haben uns geweigert, aufzugeben, in einer Art und Weise, die absolut bewundernswert ist.“

Der Coach hofft, diesen Spirit mit in die Heim-EM 2028 zu nehmen – er habe mit den Stars ein besonderes „Band“ geknüpft: „Es fühlt sich an, als wären sie jetzt meine Spieler. Genau das ist das Schöne daran.

Man erlebt gemeinsam Erfolge und schmerzhafte Momente, aber man verbringt so viel Zeit miteinander, dass eine ganz natürliche Bindung entsteht.“ Zunächst steht für Tuchel die Nations League auf dem Programm – am Freitag wird er den englischen Kader für den Wettbewerb bekannt geben. Haben Sie Fehler entdeckt?

Möchten Sie etwas kritisieren? Dann schreiben Sie uns gerne!