Eisbären-Saisonstart: Drei Talente schaffen den Sprung ins Meisterteam Rihards Griva (19) im Champions-League-Spiel gegen Herning Dreimal Meister in Serie, fünf Titel in sechs Jahren. Die Eisbären Berlin sind weiter das Maß aller Dinge in der DEL.
Doch vor dem Saisonstart gegen Straubing (Donnerstag, 19.30 Uhr) gibt es ungewohnt viele Fragezeichen. Neu an der Bande beim Titelverteidiger: Éric Dubois (kam für den in die Schweiz gewechselten Serge Aubin).
Der Kanadier übernimmt erstmals als Cheftrainer ein Profiteam. Unterstützung bekommt er von dem NHL-erfahrenen Assistenten Dan Lambert.
Sportdirektor Stéphane Richer macht klar: „Wir sind von Éric und Dan überzeugt.“
Auch im Tor beginnt eine neue Ära. Die Meister-Goalies Jake Hildebrand und Jonas Stettmer verließen den Klub.
Jetzt sollen Jack LaFontaine und Jonas Neffin die großen Fußstapfen füllen. Richer: „Wir haben großes Vertrauen in unsere Torhüter.“
Immerhin blieb der Meister-Kern zusammen.
Die meisten Leistungsträger sind weiter an Bord. Schmerzhaftester Verlust: Publikumsliebling Marcel Noebels wechselte nach zwölf Jahren zu den Kölner Haien.
Dafür kehrte Gabriel Fontaine nach Berlin zurück. Hoffnung machen die Youngster.
Tobias Krestan (18), Rihards Griva (19) und Eric Hördler (22) nutzten ihre Chance in Vorbereitung und Champions-Hockey-League. Trainer Dubois schwärmt: „Ich bin sehr beeindruckt.
Sie helfen dem Team, zu gewinnen.“ Zum Auftakt gegen Straubing fehlen allerdings Patrick Khodorenko (noch nicht von den Eisbären lizenziert) und Lean Bergmann verletzt. Kapitän Kai Wissmann ist zudem gesperrt.
Offen bleibt, wer im Tor startet. Die große Frage: Reicht die Qualität des Meister-Kaders auch ohne Aubin und die Erfolgs-Torhüter für den nächsten Titel?
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