Rennkalender für 2027 offiziell: Monaco-Überraschung in der Formel 1 George Russell beim Grand Prix in Monaco 2026 24 Rennen, 10 Sprints – und eine Überraschung! Die Formel 1 hat am Mittwoch den Rennkalender für die Saison 2027 veröffentlicht.

Dabei erlebt der legendäre Grand Prix von Monaco eine Revolution. Erstmals wird im Fürstentum ein Sprintrennen ausgetragen.

Statt drei freien Trainings gibt es 2027 nur noch eins, statt eines Qualifyings zwei. Premiere in Monaco: Erstmals gibt es ein Sprintrennen

Das Monaco-Rennen bot in den letzten Jahren kaum noch Spannung, Überholmanöver gab es kaum.

Mit einem weiteren Qualifying und einem Sprint soll nicht nur der Samstag, sondern auch der Freitag, an dem die Sprint-Quali stattfinden wird, zusätzlich aufgewertet werden. Neben der Neuerung in Monaco wurde auch eine Entscheidung bezüglich der Rennen im Nahen Osten gefällt.

Die Formel 1 plant trotz des andauernden Iran-Kriegs wieder mit den Stationen. Nach den Testfahrten in der Wüste von Sakhir (24. – 27. Februar) soll die neue Rennsaison dort auch am 14. März mit dem Grand Prix von Bahrain beginnen.

Eine Woche später steht dann das Rennen in Saudi-Arabien an. Beide Rennen wurden in diesem Jahr wegen des Nahost-Konfliktes gestrichen.

Das Bahrain-Rennen wird im Oktober (2. bis 4.) in Malaysia nachgeholt. Noch offen ist, ob die Grands Prix in Katar und Abu Dhabi wie geplant in diesem Jahr die Saison abschließen können.

Als Alternative im Fall einer Absage ist ein Finale in Imola im Gespräch. Im kommenden Jahr sollen die letzten beiden der 24 geplanten WM-Läufe am 5. Dezember in Katar und eine Woche später in Abu Dhabi gefahren werden.

Es wäre aber verwunderlich, wenn die Formel 1 keinen Plan B hätte, sollte der Konflikt anhalten. Als Alternative für den Auftakt wird Shanghai gehandelt, das eigentlich erst am 18. April an der Reihe wäre.

Portimao und Istanbul zurück im Rennkalender

Mit den Rennen in Portimao und Istanbul gibt es auch zwei Rückkehrer im Rennkalender. An der portugiesischen Algarve wird am 20. Juni 2027 gefahren.

Bereits in den Corona-Jahren 2020 und 2021 fanden auf dem welligen Kurs Rennen statt. In dieser Zeit wurde auch zuletzt in der Türkei gefahren.

Auf dem Istanbul-Park-Circuit wurden zudem zwischen 2005 und 2011 sieben Rennen gefahren. Nun gibt es am 3. Oktober 2027 das Türkei-Comeback.

Zandvoort und Barcelona 2027 nicht mehr dabei

Nicht mehr im Formel-1-Kalender ist das Rennen in Zandvoort (Holland). In Barcelona wird erst 2028 wieder gefahren, das Rennen in Katalonien wechselt sich mit dem Belgien-GP in den nächsten Jahren ab.

Das Finale der Rennsaison 2027 soll am 12. Dezember wie mittlerweile gewohnt auf dem Yas Marina Circuit von Abu Dhabi stattfinden. Formel-1-Boss Stefano Domenicali (61): „Der Kalender für 2027 vereint einige der legendärsten Rennstrecken und pulsierendsten Städte der Welt und bietet damit eine unglaubliche Kulisse für eine weitere unvergessliche Formel-1‑Saison.

Wir freuen uns sehr, Portugal und die Türkei in der Meisterschaft willkommen zu heißen und die Sprintrennen auf zehn Veranstaltungen auszuweiten, um unseren Fans noch mehr Spannung, Drama und Rad-an-Rad-Action zu bieten – genau das, was unseren Sport so besonders macht.“

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