Vor Druck-Spiel gegen den HSV: So kämpft Demichelis für die Leipzig-Wende Martin Demichelis (45) gibt bei RB Leipzig Vollgas Als Spieler war Martín Demichelis (45) ein knallharter Arbeiter auf dem Rasen – und das ist der Argentinier auch als Trainer! Um RB Leipzig nach den Pleiten in Bremen (1:3) und Como (1:4) am heutigen Sonntag (15.30 Uhr) gegen den HSV zurück in die Erfolgsspur zu bringen, schiebt der Ex-Bayern-Star Zusatzschichten.

„Du musst weiterarbeiten. Ich war am Freitag bis 21.00 Uhr hier und am Samstagmorgen einer der Ersten“, sagt Demichelis auf BILD‑Nachfrage.

Der Ex-Profi spürt den Druck bei seiner ersten Trainerstation in der Bundesliga. Als er den Job im Juli übernommen hatte, ging für ihn ein Traum in Erfüllung – der so schnell nicht platzen soll.

Demichelis fühlt sich bei RB wohl, betont: „Ich bin seit zwei Monaten hier, aber ich liebe diesen Verein. Ich liebe diese Energie.“

Problem: Trotz aller Liebesbekundungen braucht der Südamerikaner auch Punkte!

Sein Versprechen: „Wir sind dran, Dinge zu korrigieren und werden mit den Spielern die beste Lösung finden.“

Vor allem in der Defensive sieht der frühere Weltklasse-Verteidiger Handlungsbedarf. „Wir müssen besser verteidigen, sieben Stück in zwei Spielen – das geht nicht“, betont Demichelis und kündigt gegen die noch sieglosen Hamburger zudem eine Rotation an.

„Mit dem Kader, den wir haben, können wir rotieren. Ein paar Veränderungen sind durchaus möglich.“

Möglich dabei, dass sogar Kapitän David Raum (28) eine Pause bekommt.

Der Linksverteidiger spielte zuletzt drei Pflichtspiele komplett durch. Gegen den HSV könnte Max Finkgräfe (22) in die Startelf rücken.

Auf rechts darf sich zudem Benjamin Henrichs (29) Hoffnung auf einen Einsatz von Beginn an machen. Auch im Angriff dürfte rotiert werden.

Leipzig-Kapitän David Raum (l.) könnte gegen den HSV eine Pause bekommen

Kehrt damit auch der Erfolg zu RB Leipzig zurück? Der Glaube daran ist groß – auch bei Marcel Schäfer (45).

In seinem Statement vom Freitagabend betonte Leipzigs Sportgeschäftsführer: „Wir sind von unserem Kader überzeugt, wissen um die Qualität und die Möglichkeiten dieser Mannschaft.“

Und die gilt es schleunigst auf den Platz zu bringen …

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