Kapitän fehlt gegen Mainz: Bärendienst von Kleindienst! Tim Kleindienst (31) sieht von Schiedsrichter Richard Hempel (28) die Rote Karte Bereits in der Woche vor der Partie in Freiburg stand Tim Kleindienst (31) im Mittelpunkt – weil der Fohlen-Kapitän nach der völlig unnötigen 3:4-Heimpleite gegen Aufsteiger Elversberg heftige Kritik an den Mitspielern geäußert hatte („Wir sollten mal schleunigst unseren Fokus so hochfahren, dass er auch 90 Minuten hält, und keine Ahnung, woran es liegt, weniger TikTok gucken oder was weiß ich, ist mir eigentlich Wurscht, was sie machen“).

Es gab danach zu Beginn der Woche ein Gespräch mit Sport-Boss Rouven Schröder (50). Mit dem Ergebnis: Kleindienst soll auch in Zukunft weiter verbal Kritik äußern – dabei dann aber auch ein wenig auf die Wortwahl achten.

Nach dem 0:5-Desaster in Freiburg gab es von Kleindienst aber dieses Mal gar keine Aussagen in der Mixed Zone. Der Fohlen-Kapitän wohl wohl auch sauer auf sich selbst.

Bärendienst von Kleindienst – Nationalspieler bereits in der Länderspielpause! In Freiburg war es nämlich Kleindienst, der die (geringen) Hoffnungen, nach einem 0:2-Pausenrückstand eine Aufholjagd zu starten, torpedierte.

Nachdem er bereits in der ersten Halbzeit nach einem Gerangel am Boden mit dem Ex-Gladbacher Matthias Ginter von Schiedsricher Richard Hempel Gelb gesehen hatte, leistete sich der Nationalspieler gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit einige Fouls in Folge. Und wurde nach einer (dann eher harmlosen) Attacke gegen Philipp Lienhart mit der Ampelkarte vorzeitig zum Duschen geschickt.

Kleindienst verpasst so auch das letzte Spiel vor der XXL-Länderspielpause am nächsten Samstag (15.30 Uhr) gegen den FSV Mainz. Gladbachs Sport-Boss Schröder zum 2.

Platzverweis in der Bundesliga für Kleindienst: „Tim ist ein robuster Spieler, der sich wehren will. Das darf man ihm nicht nehmen.

Vielleicht war es genau der Zeitpunkt, dass das eine Foul zu nah am nächsten Foul war. Und der Schiedsrichter hat dann den Auftrag, die Dinge auch zu bewerten.

Aber im Endeffekt ist es eine unglückliche Situation – auch für uns …“

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