Stuttgart macht den Laden dicht: Opfert Hoeneß die Stiller-Prömel-Sechs? Stuttgart-Coach Sebastian Hoeneß (44) Stuttgart – Beim Topspiel Stuttgart gegen Dortmund am Samstagabend (18.30 Uhr) trifft die viertschwächste Abwehr der Liga auf den viertbesten Angriff.

Die VfB-Defensive muss sich gegen die offensivstarken Dortmunder stark verbessern. Zuletzt war die Elf von Trainer Sebastian Hoeneß (44) vor allem im defensiven Umschalten zu anfällig.

Nach den zu einfachen Konter-Gegentoren aus dem Hoffenheim-Spiel (1:2) stand die Stuttgarter Trainingswoche unter dem Motto „Umschalten und Tiefe sichern“. Der VfB will das Zentrum besser schließen.

Opfert der Trainer dafür seine Stamm-Doppelsechs? Bislang sind Angelo Stiller (25) und Grischa Prömel (31) im defensiven Mittelfeld gesetzt.

Beide Spieler haben ihre Stärke aber eher mit dem Ball. Kommt jetzt Ex-Kapitän und Abräumer Atakan Karazor (29) zu seinem ersten Saisoneinsatz?

Angelo Stiller (25/r.) und Atakan Karazor (29/l.) standen in der vergangenen Saison häufig gemeinsam auf dem Platz. Diese Saison ist Ex-Kapitän Karazor noch ohne Liga-Einsatz

Auf BILD-Nachfrage sagte Hoeneß: „Ata war immer ein Spieler, der diesen Anker immer geben konnte.

Er wird seine Rolle wieder einnehmen, das steht außer Frage. Wir wollen über eine gute Statik defensive Stabilität haben, ohne offensive Durchschlagskraft zu verlieren.

Da geht es auch ums Kennenlernen. Grischa hat noch nicht so oft mit Ange auf dem Platz gestanden.

Innerhalb von einer Woche habe ich da einen Schritt gesehen.“

Heißt: Hoeneß vertraut wohl weiterhin seiner Stiller-Prömel-Sechs, sieht in den Trainingseinheiten gute Fortschritte. Und tatsächlich, bis auf die beiden Gegentore zeigten sich Stiller und Prömel bereits gegen Hoffenheim defensiv verbessert.

Hoeneß weiter: „Wir hatten zuletzt einen klaren Schritt nach vorne. Sicher ist es ein Punkt, dass sich Ange über das Spiel mit Ball definiert, selbst Dreh- und Angelpunkt zu sein.

Grischa hatte in den vergangenen Jahren auch viele Momente, in denen er an der gegnerischen Box auftaucht und Tore macht.“

Jetzt kommt es auf Stiller an. Sollte er nach seiner Knieprellung aus dem Hoffenheim-Spiel rechtzeitig fit sein, wird er gegen Dortmund auch starten.

Im Duell zwischen Karazor und Prömel scheint Letzterer weiterhin die Nase vorne zu haben. Haben Sie Fehler entdeckt?

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