Jetzt offiziell beschlossen: DFB gibt Frauen-Bundesliga ab Aushängeschild der Frauen-Bundesliga: Nationalspielerin Giulia Gwinn (27) vom FC Bayern Jetzt ist es auch offiziell! Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat am heutigen Freitag auf einem außerordentlichen Bundestag einstimmig die Ausgliederung der Frauen-Bundesliga beschlossen.

Heißt: Die Frauen-Bundesliga wird ab kommendem Sommer nicht mehr vom DFB organisiert. Ab Juli 2027 ist der im vergangenen Dezember gegründete Ligaverband FBL e.V.

unter seiner Präsidentin Katharina Kiel (34), der schon jetzt die Interessen der 14 Bundesligisten vertritt, allein für die Bundesliga verantwortlich. Ausgliederung der Frauen-Bundesliga beschlossen

Der DFB verständigte sich mit der FBL auf einen Pacht- und einen Grundlagenvertrag.

Darin sind die rechtlichen, organisatorischen und finanziellen Beziehungen geregelt. Die Vereinbarung gilt vom 1. Juli 2027 bis zum 30. Juni 2034. FBL-Präsidentin Kiel erhält einen Sitz als Vizepräsidentin im DFB‑Präsidium.

Das Modell orientiert sich an der Struktur der Bundesliga im Männerfußball. Anders als dort verbleibt die 2. Frauen-Bundesliga unter dem Dach des DFB.

Die Vereine verwalten und vermarkten die Liga künftig selbst – durch Investitionen in dreistelliger Millionenhöhe soll der deutsche Frauenfußball in den kommenden Jahren wieder konkurrenzfähig gemacht werden. Die DFB GmbH & Co.

KG zahlt laut Pressemitteilung jährlich 1,4 Mio. Euro an den FBL e.V.

In Jahren mit Frauen-EM oder -WM erhöht sich der Betrag um 200.000 Euro. Zudem wird der FBL e.V.

mit 50 Prozent an einem möglichen wirtschaftlichen Überschuss aus den Endturnieren der A-Nationalmannschaft der Frauen beteiligt. Katharina Kiel: „Starkes Signal für den Frauenfußball“

FBL-Präsidentin Kiel: „Die heutige Entscheidung ist ein starkes Signal für den Frauenfußball in Deutschland.

Wir werden die Frauen-Bundesliga sportlich und wirtschaftlich erfolgreich weiterentwickeln und ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit stärken.“

DFB-Präsident Bernd Neuendorf (65): „Ich bin sicher, dass mit dem heutigen Votum der Delegierten alle Klubs und die Verantwortlichen des FBL e.V. den Weg der Professionalisierung der Frauen-Bundesliga konsequent weitergehen werden.

Die Ausgliederung der Google Pixel Frauen Bundesliga kann helfen, deren Potenzial noch besser auszuschöpfen.“

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