Er brach deutschem Olympia-Starter den Kiefer: Lebenslange Sperre nach Judo-Eklat! Hier ist zu sehen, wie Akaki Japaridze (24) Timo Cavelius (29) mit der Faust ins Gesicht schlägt Diese brutale Attacke hat nun eine erste harte Konsequenz: Die Judo-Bundesliga hat Akaki Japaridze (24) auf Lebenszeit gesperrt!
Der Georgier darf damit nie wieder im Deutschen Judo-Bund (DJB) antreten. Zudem laufen gegen Japaridze noch Verfahren vor dem Georgischen Judoverband, dem Judoweltverband IJF sowie ein strafrechtliches Verfahren in Deutschland.
Was war passiert? Japaridze war als Gastkämpfer für den JC Leipzig gelistet, kämpfte gegen den deutschen Olympia-Teilnehmer von 2024, Timo Cavelius (29/TSV Abensberg).
Japaridze unterlag in der Verlängerung. Cavelius ballte nach seinem Sieg die Faust.
Daraufhin griff der Georgier seinen Gegner unvermittelt mit drei Faustschlägen an, brach Cavelius sogar den Kiefer. Der Deutsche verpasst dadurch die Judo-WM in Baku.
Japaridze brach deutschem Judoka den Kiefer
Vier Tage später meldete sich der Georgier nach seiner Attacke bei Instagram. In seinem Statement machte er Cavelius für die Attacke verantwortlich.
Er schrieb: „Jegliche Form von körperlicher Aggression ist im Sport inakzeptabel. Ich übernehme die Verantwortung für das Geschehene.
(...) Ich möchte jedoch klarstellen, dass dieser Vorfall nicht auf Emotionen aufgrund einer sportlichen Niederlage zurückzuführen ist. In meiner Karriere gab es neben Siegen auch Niederlagen.
Neben Siegen habe ich Niederlagen stets mit Würde hingenommen und eine Niederlage war für mich nie ein Grund, meinem Gegner gegenüber Aggressionen zu zeigen.“
Und weiter: „Der Grund war ein anderer – die verbalen und gestischen Beleidigungen des Gegners, die im Sport und im Rahmen der Sportethik völlig inakzeptabel sind. Zuallererst ist es für mich als Georgier und Mann inakzeptabel.“
Cavelius wies die Anschuldigungen zurück, sagte selbst dazu: „Dieser Jubel galt meinem eigenen Team und war Ausdruck der Freude über den gewonnenen Kampf.
Ich möchte ausdrücklich klarstellen, dass es zu keinem Zeitpunkt meine Absicht war, Akaki Japaridze als Sportler zu demütigen oder ihn aufgrund seiner Herkunft, seiner Nationalität oder seiner Identität als georgischer Mann zu beleidigen.“
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