Adesidas steiler Aufstieg: Erfurt-Profi träumt von der 1. Liga Ayooluwa Adesida (23) kam in dieser Saison sechsmal für Erfurt zum Einsatz Der Schock saß tief, als Maxime Awoudja beim 2:2 gegen Aue vom Platz getragen werden musste. Der Erfurter Kapitän war gerade erst wieder fit, nun fällt er mit einem kleinen Muskelfaserriss aus.
Sein Ersatz: Ayooluwa Adesida. Und der schlug sofort ein!
Trainer Fabian Gerber schwärmt: „Ayoo hat ein Riesenspiel gemacht. Und das war nicht sein erstes.
Schon in Jena kam er für Awoudja rein und war sofort da. Der Junge entwickelt sich toll.“
Adesida gelingt Durchbruch in Erfurt
Der in Manchester geborene und in Kanada aufgewachsene Defensivmann hat eine bemerkenswerte Reise hinter sich.
2022 kam er mit einem Stipendium zur Arnstädter Academy von Ex-RWE-Held Torsten Traub. Über ein Probetraining empfahl er sich für Rot-Weiß Erfurt, erhielt 2023 einen Vertrag und wartete anschließend lange auf seine Spielberechtigung.
Weil Gerber großes Potenzial in ihm sah, wurde Adesida zunächst zum TS Dortmund und später nach Wilhelmshaven verliehen. Jetzt ist er angekommen, drängt sich immer stärker auf und wird mit Startelfeinsätzen belohnt.
Adesida selbst bleibt trotzdem bescheiden. „Ich glaube, der Trainer hat immer recht.
Ich komme rein, wenn er es sagt.“
An Selbstvertrauen mangelt es ihm dennoch nicht: „Ich glaube, ich kann bis in die Erste Liga gehen.“
Gerber stellt neuen Vertrag in Aussicht
Das Problem für Erfurt: Sein Vertrag läuft nächsten Sommer aus. Gerber macht keinen Hehl daraus, dass der Verein handeln muss: „Er entwickelt sich toll.
Wir sind sehr froh, dass wir ihn haben, denn er ist hinten eine Bank. Sein Vertrag läuft aus, deswegen müssen wir da mal schauen.
Da redet man schon auch vor dem Winter.“
Klar ist: Adesida hat seine Chance genutzt. Jetzt liegt der Ball bei RWE.
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