Mit Matthäus, Effenberg und Hamann: Schiri-Gipfel im Käfer! Rekord-Nationalspieler Lothar Matthäus (65) am Dienstagmittag auf dem Weg ins Käfer-Restaurant München – Schiedsrichter-Gipfel im Käfer!
Am Dienstagmittag lud die DFB Schiri GmbH eine Runde TV-Experten und Fußball-Journalisten ins Edel-Restaurant im Münchner Nobel-Stadtteil Bogenhausen ein – unter anderem mit drei Ex-Bayern-Stars, den „Sky“-Experten Lothar Matthäus (65) und Didi Hamann (53) sowie „Sport1“-Experte Stefan Effenberg (58). Fünf Ex-Schiedsrichter waren bei „Let’s talk about Refs“ im zweiten Stock des Promi-Hotspots in der Prinzregentenstraße dabei.
Der Austausch sollte mehr Verständnis für die Entscheidungen der Unparteiischen schaffen – vor allem beim Video-Schiri! Schiri-Chef Knut Kircher (57/l.) hielt im zweiten Stock des Käfer-Restaurants eine kurze Ansprache zu Beginn des Gipfels mit den Experten
Schiri-Chef Knut Kircher (57) erklärt am BILD-Mikrofon, wie es zu der Einladung kam: „Die Intention ist ganz einfach: Es ist wichtig, sich auszutauschen im fachlichen Kontext, über Regelneuerungen und Regeländerungen.
Wir haben lange versucht, die Meinungsverstärker, die Menschen, die am Ende des Tages in der Fußball-Bubble mit ihren Kommentaren und ihren Expertisen dafür sorgen, dass Fußball gelebt, verstanden und konsumiert wird, einfach mal nach Köln einzuladen ins VAC (Video-Assist-Center, der sogenannte Kölner Keller für den VAR; Anm. d.
Red.). Das ist uns lange nicht gelungen.“
Ex-Bayern-Star Stefan Effenberg (58) im Austausch mit Schiri-Chef Kircher (r.)
Der Ex-Schiri weiter: „Es sind natürlich immer volle Terminkalender.
Jetzt haben wir gedacht, es ist Länderspielpause, da ist nicht ganz so viel Vorbereitung auf den Bundesliga-Spieltag und viele Medienschaffende sind einfach in München oder im Großraum zu Hause. Dann haben wir gesagt: Wenn sie nicht zu uns kommen, kommen wir zu ihnen.
Daraufhin kam dieser Termin in München zustande.“
Kircher hatte als Geschäftsführer Sport und Kommunikation der DFB Schiri GmbH mit VAR-Chef Dr. Jochen Drees (56), Peter Sippel (56/sportlicher Leiter der Bundesliga-Schiedsrichter), Rekord-Schiri Dr.
Felix Brych (51/sportlicher Leiter der Schiedsrichter der 2. Bundesliga), Marco Fritz (48/Schiedsrichter-Beobachter, Leiter Evaluation) und Alex Feuerherdt (57/Leiter Kommunikation und Medienarbeit) eingeladen. Die Atmosphäre beim Gipfel: locker und offen.
Sie hatten zum Käfer eingeladen: Alex Feuerherdt sowie die Ex-Schiris Knut Kircher, Dr. Felix Brych, Marco Fritz, Peter Sippel und Dr.
Jochen Drees (v.l.)
Vor allem der VAR war Thema des Gipfels! Es ging um die neuen Einsatzfelder bei falschen Gelb-Roten Karten sowie bei Vergehen der angreifenden Mannschaft vor Ecken und Freistößen, die nach zu Toren, Elfmetern oder Platzverweisen führen.
Dazu machten die Schiris um Chef Kircher deutlich, dass viel weniger eingegriffen wird vom Video-Schiri – nur noch bei offensichtlicheren Fehlentscheidungen! Kircher: „Mehr Freiräume für Schiedsrichter!“
Kircher: „Wir haben jetzt eine Saison, in der wir aus Schiedsrichter-Sicht sagen: Wir sind gut unterwegs!
Wir haben mit dem VAR einiges gemacht. Wir lassen viel weg, wir lassen viel mehr zu.
Wir schaffen mehr Raum für Originalität des früheren, vergangenen Fußballs, bei dem mehr auf dem Platz bleibt bei den Entscheidern. Es ist uns wichtig, dass die Schiedsrichter wieder mehr Freiräume haben!
Hier geht es heute auch darum, abzugleichen, dass wir auf der gleichen Seite sind mit all den Sachverständigen, Fachexperten, Kommentatoren und früheren Fußballern. Das ist uns wichtig und das ist die Intention.“
„Sky“-Experte Didi Hamann (53) kam auch gut gelaunt zum Schiri-Gipfel im München
Neben den drei Ex-Profis kamen auch die Kommentatoren Tom Bartels (61), Michael Leopold (54), Wolff-Christoph Fuss (50), Jan Platte (50) und Jonas Friedrich (46) sowie die Moderatorinnen Esther Sedlaczek (40) und Valentina Maceri (33).
Verhindert waren Laura Wontorra (37) und Florian König (59). Legende Lothar Matthäus im Gespräch mit BILD-Sportchef Süd Jörg Althoff
Bei seiner Eröffnungsansprache sagte Kircher auch noch, dass die TV-Experten und Journalisten weiterhin in den VAR-Keller eingeladen seien: „Die Einladung ins VAC steht!
Ab nächstem Jahr dann auch im neuen Betrieb auf dem DFB-Campus in Frankfurt. Man kann diskutieren und gerne auch unterschiedlicher Meinung sein.
Wichtig ist aber, dass wir auf der gleichen Seite sind und dass man vom gleichen Standpunkt aus startet.“
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